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Im Dienste unseres Planeten: Emissionen weltweit reduzieren 

Die Wissenschaft ist sich einig. Die Jahr für Jahr produzierten Unmengen an wissenschaftlicher Literatur bestätigen die früheren Prognosen des Weltklimarats (IPCC): Der globale Temperaturanstieg geht kontinuierlich weiter und immer häufiger erfordern Ereignisse, die mit dem Klimawandel zusammenhängen, von uns konkrete Maßnahmen. Mit ‚Solvay One Planet‘ stellen wir unser Know-how in den Dienst unseres Planeten, um Emissionen weltweit zu verringern. 

Klima-Goals

Unser Ziel bis 2030 ist es, die Umweltauswirkungen unserer Produktionen zum Schutz des Klimas und der Biodiversität weltweit zu reduzieren und uns zu verpflichten, gemeinsam mit unseren Kunden die CO2-Emissionen weltweit zu verringern.


Die von uns angestrebten drei Klimaschutzziele


Verringerung der Treibhausgas-Emissionen: Klimaauswirkungen unserer Aktivitäten angehen

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Wir wollen unsere Emissionen doppelt so schnell wie ursprünglich geplant senken, unsere Treibhausgas-Emissionen um 26 Prozent verringern und einen Kurs verfolgen, der mit dem Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015, „den Temperaturanstieg auf deutlich unter 2° Celsius zu begrenzen“, im Einklang steht.
2018 haben wir als eines der ersten Chemieunternehmen unser Wachstum von unseren Treibhausgas-Emissionen entkoppelt und uns verpflichtet, bis 2025 in absoluten Zahlen und bei unverändertem Unternehmensumfang die Emissionen um eine Million Tonnen zu senken. Heute ist es an der Zeit, die Messlatte noch höher zu legen und unser Dekarbonisierungsziel doppelt so schnell zu erreichen.

Wie erreichen wir unsere Ziele?

Um klimarelevante Herausforderungen bei unseren Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen, setzen wir unternehmensintern einen Kohlenstoffpreis von 50 Euro pro metrische Tonne CO2-Äquivalent für all unsere Treibhausgas-Emissionen an.

Zusätzlich sind wir bereit, auf erneuerbare und kohlenstoffarme Energien umzustellen, die Energiewende kontinuierlich voranzutreiben und saubere Technologien zu entwickeln, um die bei Prozessen freigesetzten THG-Emissionen zu verringern. Damit Nachhaltigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette fest verankert wird, sind wir bereit, zirkuläre Geschäftsmodelle auszuloten, die als zusätzlicher Hebel zum Ziel “Null Emissionen” beitragen sollen. Zudem wollen wir die THG-Emissionen der Prozesse messen. Die Ergebnisse werden sich auf die Höhe der Vergütung oberer Führungskräfte auswirken.


Kein Einsatz von Kohle mehr zur Energieerzeugung

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Die Kohleverbrennung ist nicht nur eine der Energiequellen mit höchsten CO2-Emissionen. Zusätzlich werden auch NOx, SOx und Feinstaub in die Luft emittiert und Phosphate und Schwermetalle können aus Kohleabraum in Gewässer gelangen. 
Ab 2030 werden wir keine neuen Kohlekraftwerke mehr bauen und uns verpflichten, weltweit keine Kohle mehr zur Energieerzeugung einzusetzen, wann immer es erneuerbare Alternativen gibt.


Belastungen für die biologische Vielfalt reduzieren

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Die biologische Vielfalt ist für das Leben auf der Erde von entscheidender Bedeutung, geht allerdings weltweit massiv zurück. Diese Entwicklung ist ursächlich auf den Klimawandel zurückzuführen, aber auch auf andere Belastungen durch menschliches Handeln. Wir haben bei Solvay an einem Weg gearbeitet, unsere Auswirkungen auf die biologische Vielfalt zu analysieren und haben eine erste Produkt-Ökobilanz erstellt und eine Bewertung des Öko-Profils vorgenommen. 
Wir planen aktiv, die durch uns verursachten Belastungen für die Biodiversität um 30 Prozent zu verringern – wie Versauerung von Böden, Eutrophierung von Gewässern und Ökotoxizität der Meere.

 

Mehr Einflussnahme auf die gesamte Wertschöpfungskette

23 Prozent unserer klimapositiven Marktlösungen  mit einem Umsatzanteil von 2,2 Mrd. Euro 2019  haben bereits dazu beigetragen, die von unseren Kunden verursachten Klimaauswirkungen zu verringern. Basierend auf unserem neuen Solvay One Planet-Programm werden wir gemeinsam mit unseren Kunden und Lieferanten in der gesamten Werkschöpfungskette die Verringerung von Emissionen messen. Beispielsweise haben wir festgestellt, dass sich mit unserem Produkt MAX HT®, das in der Aluminiumherstellung Verkrustungen an den Kesselanlagen hemmt, die Emissionen unserer Top-20 Kunden um rund 2 Mio. Tonnen CO2 senken lassen. Das sind rund 20 Prozent der Gesamtemissionen einer Stadt wie Brüssel.
 

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Umweltgerechte Produkte im Mittelpunkt:

canyon, Ariizona- USA
Solvay One Planet

Ressourcen

Übergang zur Kreislaufwirtschaft sowie zirkuläre Geschäftsmodelle vorantreiben.

Better Life Picture
Solvay One Planet

„Besseres Leben”

Lebensqualität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Gesellschaft verbessern.