Gelebtes Miteinander

Aerial shot of the Bernburg plant from west

Das Solvay-Werk in Bernburg versteht sich als fester Teil der Stadt und setzt auf ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn. Das Nachbarschaftstelefon ist rund um die Uhr besetzt. Zwei Mal im Jahr erscheint die Nachbarschaftszeitung, die Zusammenarbeit mit der Stadt Bernburg, dem Salzlandkreis und dem Land Sachsen-Anhalt ist eng. Gemeinsame Übungen von Werkfeuerwehr und Feuerwehr sowie Kooperationen mit Schulen stehen ebenfalls auf dem Programm.

Nordumfahrung

Solvay hat sich bereit erklärt, die L 64 und die L 150 auf rund fünf Kilometern zu erneuern. Das gesamte Projekt soll Ende 2023 fertiggestellt sein.

2022-05-12_SDG_Bernburg_Nordumfahrung

Die grundhafte Erneuerung der L 64/L150 bei Gerbitz erfolgt in 3 Abschnitten.

Abschnitt 1: L 150 - Verbindung zwischen Gerbitz und Nienburg

Am 17. Dezember 2021 wurde die L 150, die Verbindung zwischen Gerbitz und Nienburg, wie geplant nach drei Monaten grundhafter Sanierung und Ausbau wieder für den Verkehr freigegeben. Gemeinsam mit Bürgermeisterin, Susan Falke, dem Landrat, Markus Bauer, dem Regionalbereichsleiter der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Michael Schanz, und dem Stellvertretenden Oberbürgermeister von Bernburg, Paul Koller, eröffneten Solvay-Werkleiter Hugo Walravens und Projektleiter Uwe Reh den ersten von insgesamt drei Abschnitten der sogenannten “Nordumfahrung”. “Wie mit dem Land Sachsen-Anhalt vereinbart, modernisieren und bauen wir die vorhandenen Straßen nach neuesten Erkenntnissen aus,” so Projektleiter Uwe Reh bei der Eröffnung. Er ist bei Solvay zuständig für die Kalkteiche und zudem Projektleiter für das Straßenbauprojekt. “Auf dem neuen Abschnitt werden alle Verkehrsteilnehmer erleben, wie stark sich die Qualität der Straße verbessert hat.”

Der gewünschte Radweg zwischen Gerbitz und Nienburg wird entlang des Feldweges “Am Flugplatz” verlaufen und an den Saale-Radweg angebunden. Die Genehmigungsunterlagen werden zurzeit erstellt, bei zügiger Genehmigung könnten die Bauarbeiten noch zum Ende des Sommers 2022 beginnen.

Abschnitt 2: L 64 - Verbindung zwischen Latdorf und Gerbitz

Der Ausbau der L 64 hat am 15. März 2022 begonnen. Er wird in zwei Etappen umgesetzt, um die Umleitungen ortsnah zu ermöglichen. Zunächst wurde das Teilstück von der Südumfahrung bis zur Kreuzung L73 alt/ L 64 gebaut, im Anschluss die zweite Etappe von der Kreuzung L 73 (alt) / L64 bis nach Gerbitz.  Der gesamte Abschnitt wird bereits Ende Mai, also einen Monat früher als geplant, für den Verkehr freigegeben.

Abschnitt 3: L 150 / L 64 - Ortsdurchfahrt Gerbitz

Der Bau des dritten und letzten Bauabschnitts – der Ortsdurchfahrt in Gerbitz – ist für 2023 geplant. Das rund 600 Meter lange Teilstück verbindet die L64 mit der L150. Solvay und Arcadis erarbeiten derzeit die Entwurfsplanung für die dringend erforderliche Erneuerung der Ortsdurchfahrt Gerbitz. Bereits 2016 wurden die Pläne in Gerbitz vorgestellt und weitere Gespräche in den Jahren 2020 und 2021 mit den Behördenvertretern, den Eigentümern und den Anwohnern geführt. 

Auf einer Informationsveranstaltung im Dorfkrug Gerbitz haben Solvay, Arcadis und das LSBB am 12. Mai 2022 Anwohnerinnen und Anwohner sowie weitere Interessierte über den Stand der Planung informiert. Interessierte hatten die Möglichkeit, nach einem kurzen Vortrag an drei Thementischen im direkten Gespräch Fragen an die Experten zu stellen. Zudem konnten Fragen zum Projekt bereits vorab per E-Mail oder telefonisch  gestellt werden.

Übersicht “Fakten zur Ortsdurchfahrt”:

Nordumfahrung - Ertüchtigung der Ortsdurchfahrt Gerbitz


Einen Überblick über wesentliche Aspekte des Projektes hat Solvay in einem Informationsflyer zusammengestellt. Diesen können Sie hier anschauen und herunterladen:

Informationsflyer

Informationen für Anwohnerinnen und Anwohner im Rahmen der Ertüchtigung der Ortsdurchfahrt Gerbitz

Impressionen von der Informationsveranstaltung zur Ertüchtigung der Ortsdurchfahrt Gerbitz am 12. Mai 2022

Solvay liegt im Zeitplan: Eröffnung der Straße von Gerbitz nach Nienburg
Bernburg-Nordumfahrung_20211109

Am 17. Dezember wurde die L 150, die Verbindung zwischen Gerbitz und Nienburg, wie geplant nach drei Monaten grundhafter Sanierung und Ausbau wieder für den Verkehr freigegeben. Gemeinsam mit Bürgermeisterin, Susan Falke, dem Landrat, Markus Bauer, dem Regionalbereichsleiter der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Michael Schanz, und dem Stellvertretenden Oberbürgermeister von Bernburg, Paul Koller, eröffneten Solvay-Werkleiter Hugo Walravens und Projektleiter Uwe Reh den ersten von insgesamt drei Abschnitten der sogenannten “Nordumfahrung”. Das gesamte Projekt erstreckt sich über fünf Kilometer und soll Ende 2023 fertiggestellt sein.

“Wie mit dem Land Sachsen-Anhalt vereinbart, modernisieren und bauen wir die vorhandenen Straßen nach neuesten Erkenntnissen aus,” so Projektleiter Uwe Reh bei der Eröffnung. Er ist bei Solvay zuständig für die Kalkteiche und zudem Projektleiter für das Straßenbauprojekt. “Auf dem neuen Abschnitt werden alle Verkehrsteilnehmer erleben, wie stark sich die Qualität der Straße verbessert hat.”

Für den gewünschten Radweg zwischen Gerbitz und Nienburg gibt es eine Alternative. “Wir konnten die für einen Radweg notwendigen Grundstücke entlang der Straße zwischen Gerbitz nach Nienburg nicht erwerben. Aber wir haben nun eine Lösung gefunden, die das Radfahren doppelt sicher und auch idyllischer macht,” erläutert Reh. Der Radweg soll künftig entlang des Feldweges “Am Flugplatz” verlaufen und ist so an den Saale-Radweg angebunden. Die Genehmigungsunterlagen werden zurzeit erstellt, die Bauarbeiten könnten im Sommer 2022 beginnen.

Auch die Planungen für den zweiten Bauabschnitt sind so gut wie fertig. Der Ausbau der L64 soll bereits im Frühjahr 2022 starten. Er wird in zwei Etappen umgesetzt, um die Umleitungen ortsnah zu ermöglichen. Der Bau des dritten und letzten Bauabschnitts – der Ortsdurchfahrt in Gerbitz – ist für 2023 geplant. Das Teilstück verbindet die L64 mit der L150. „Wir werden in Kürze die Anwohnerinnen und Anwohner über die nächsten Schritte informieren und ihre Anregungen für die Gestaltung der Ortsdurchfahrt aufnehmen“, kündigt Uwe Reh an.

Hintergrund: Nach dem Böschungsbruch am Kalkteich 2007 hat Solvay 2009 die sogenannte Südumfahrung fertiggestellt und sich bereit erklärt, die L64 und die L150 auf rund fünf Kilometern zu erneuern.
 

Schöne Tradition in Bernburg: Zuckertüten-Aktion zum Schulanfang
Zuckertütenaktion Bernburg - September 2020

Auch in diesem Jahr gab es am Standort Bernburg wieder eine Zuckertüten-Aktion mit dem Verein „kids e.V.“ – 12 Erstklässler und 7 Kinder, die in die 5. Klasse wechselten, bekamen zum Schulbeginn ihre Zuckertüten von Mitarbeitern und Teams unseres Standortes.

Unter Einhaltung der Corona-Regeln wurden die Zuckertüten in zwei „Durchgängen“ an die Kids übergeben; die „Kleinen“ erhielten am Vormittag und die „Großen“ am Nachmittag ihre Überraschungen.

Die Zuckertüten waren prall gefüllt mit allerhand Nützlichem für die Schule, Spielzeug und natürlich auch jeder Menge Leckereien.

Die Kinder bedankten sich mit einem Programm und selbstgebackenem Kuchen. Als Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen unserem Standort und dem Verein entstanden mehrere Leinwände mit den Handabdrücken unserer Kollegen und der Kinder.

Mehrfach sagten uns Betreuer und Kinder, wie dankbar sie für unsere Aktionen sind und baten darum, dass wir ein „dickes Dankeschön“ mit zurück in unser Werk nehmen – was wir natürlich sehr gerne tun. 

EIN GROSSES DANKESCHÖN AN ALLE BETEILIGTEN UND UNSERE ORGANISATOREN!!!

“Ich bin stolz, dass wir mittlerweile von einer kleinen Tradition sprechen können und dass wir bis jetzt noch keine Mühen hatten, Zuckertütenpaten zu finden”, so Personalleiterin Katharina Nessig glücklich. 

Inbetriebnahme der ersten Bernpower-Turbine
 Inauguration of 1st Bernpower Turbine  in Bernburg Germany

Premiere für Deutschland: Inbetriebnahme der ersten Bernpower-Turbine mit CEO Dr. Ilham Kadri und Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann

Mein Dank gilt den Bernburger Teams und den Gästen für den großartigen Besuch am 29. Oktober 2019. Ich bin begeistert von den Möglichkeiten. Die Leidenschaft unserer Teams ist ansteckend und macht mich stolz, ein Teil von Solvay zu sein. Was ich gesehen habe ist ein tolles Team, ein tolles Business und definitiv eine tolle Investition!“ - unsere CEO Dr. Ilham Kadri war bei ihrem ersten Besuch in Deutschland sichtlich begeistert und hinterließ mit ihrer überzeugenden und menschlichen Art jede Menge beeindruckte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Politik und der Solvay-Welt drückte sie den roten Knopf, mit dem die erste modernisierte Bernpower-Turbine an Schub aufnahm. Ilham Kadri nutzte außerdem die Gelegenheit, sich die Bernburger Anlagen aus den GBUs Soda Ash & Derivatives, Peroxides und Special Chem anzuschauen. In einem anschließenden Townhall Meeting suchte sie den direkten Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und beantwortete ihre Fragen.

Auch Prof. Dr. Armin Willingmann, Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, bekannte sich zu Solvay: „Wir sind stolz, ein Unternehmen wie Solvay in Sachsen-Anhalt zu haben. Solvay ist ein Glücksfall für die Region.“  Neben ihm waren auch der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFG Bernburg mbH, Dr. Holger Naumann, und Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze zur feierlichen Inbetriebnahme gekommen.

Das Projekt Bernpower ist ein Großprojekt zur Modernisierung des Gaskraftwerkes am Solvay-Standort in Bernburg. Die Investition von rund 48 Millionen Euro sichert den Standort auf lange Sicht und fördert gleichzeitig seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beibehaltung der aktuellen Produktionskapazität. Derzeit sind rund 80 Partnerfirmen-Mitarbeiter und 20 Solvay-Mitarbeiter intensiv auf der Baustelle beschäftigt. Regionale Firmen haben die internationale Ausschreibung gewonnen und profitieren von der Investition. Ende 2020 soll die Modernisierung der Gasturbinen abgeschlossen sein. Werkleiter Hugo Walravens gibt das große Lob über das gelungene Event an sein Team weiter: „Erfolg ist nicht das Ergebnis einer One Man Show. Unser Erfolg ist das Ergebnis einer Mulitple Men and Women Show“.

Ilham Kadri visiting Solvay's historical site in Bernburg Germany
Solvay CEO Dr. Ilham Kadri beim Besuch im Solvay-Werk in Bernburg.
Ilham Kadri visiting Solvay's historical site in Bernburg Germany
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann,
Solvay CEO Dr. Ilham Kadri und Werkleiter Hugo Walravens.
Ilham Kadri visiting Solvay's historical site in Bernburg Germany
Dr. Ilham Kadri beim Townhall Meeting in Bernburg.
Soziales Engagement der Solvay-Mitarbeiter: Weihnachtsfeier mit Kindern von kids e.V.

Kurz vor Jahresende ist es bei uns im Werk besonders stressig – Jahresabschlüsse, Auswertungen und Berichte müssen fertig gestellt werden, die Planungen für das neue Jahr laufen auf Hochtouren.

Dennoch: Uns ist es wichtig, in dieser hektischen Zeit auch Momente für Menschen zu finden, denen es vielleicht nicht so gut ist, denen man eine Freude machen kann: 

Bereits zum dritten Mal fand die gemeinsame Weihnachtsfeier mit Kindern und Betreuern des Vereins kids e.V. und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Solvay statt. Auch diesmal hatten sich im Vorfeld mehr als 30 Solvayaner einen Weihnachtswunsch der Kinder vom Wunschweihnachtsbaum „gepflückt“ und diesen alleine oder gemeinsam mit ihrem Team erfüllt. Für die Kinder von kids e.V. ist es aus verschiedenen Gründen nicht möglich, ein besinnliches Weihnachtsfest zu feiern - sie haben keine Eltern oder können nicht in ihrem Elternhaus leben. Die Kinder bedankten sich bei den Wunscherfüllern mit einem tollen Programm. Bei Lebkuchen und Kakao wurde viel erzählt und gelacht, es wurden Feuerwehrautos in Betrieb genommen, Barbies gekämmt und Karaokeboxen ausprobiert… es war für alle eine gelungene Veranstaltung.

Christmas gift boxes collection
Gewerbeflächen

Freie Industrie- und Gewerbeflächen im Industriepark Solvay Bernburg

Klicken Sie unten zur Übersicht der freien Gewerbeflächen.

Bernburg-Rundgang-Gewerbeflaechen

 

Rundgang durch den Industriepark Solvay Bernburg

Industriepark Solvay Bernburg

Standort im Zentrum von Deutschland

Bernburg-industrial-park-ariel-view

Das Solvay-Gelände in Bernburg dient auch als Industriepark. Mitten in Sachsen-Anhalt zwischen Magdeburg, Halle und Dessau gelegen, verfügt der Industriepark Solvay-Bernburg über gute Standortfaktoren.

Die Gesamtfläche des Industrieparks Solvay Bernburg umfasst rund 43 Hektar. Eine Fläche von etwas acht Hektar wurde neu erschlossen und steht ansiedlungswilligen Investoren, Service- und Dienstleistungsunternehmen zur Verfügung. Über die Autobahn A 14 und die neue, autobahnähnlich ausgebaute B6n ist Bernburg gut erreichbar. Das Industriepark-eigene Schienennetz hat einen Anschluss an die Strecken der Deutschen Bahn. Der Bahnhof Bernburg liegt in unmittelbarer Nähe. Außerdem ist der Flughafen Cochstedt rund 35 Kilometer und der Flughafen Leipzig/Halle rund 65 Kilometer entfernt.

Ob Energieversorgung, Wassernetze oder Transportbelange – ansiedlungswillige Unternehmen können auf vorhandene Infrastruktur zurückgreifen. 

Zu den bereits angesiedelten Unternehmen gehört beispielsweise die Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) mit einem Umspannwerk und das mehrheitlich von der Tönsmeier-Gruppe betriebene Heizkraftwerk. Darüber hinaus sind rund zehn Dienstleistungsfirmen auf dem Gelände ansässig, deren Angebote von Reinigungsarbeiten über Bauplanung bis zur Fertigung und Montage komplexer Rohrleitungssysteme reichen. 

Broschüre Industriepark Solvay Bernburg

Brochure Industriepark Solvay Bernburg [EN]