Sicherheit hat bei Solvay Priorität

Woman on walkie talkie in oilfied

Das Ziel lautet: Null Unfälle. Obwohl die Unfallquote der chemischen Industrie im Branchenvergleich sehr niedrig ist, bedarf Sicherheit einer dauerhaften Anstrengung. Solvay hat daher Programme und Praktiken für verantwortungsbewusstes Verhalten der Mitarbeiter im Arbeitsalltag und für mehr Sicherheit entwickelt.

Störfallbroschüre: Sicheres Verhalten im Notfall
Bad Hoenningen view from river

Auf der Basis der europäischen Richtlinie „Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen“ gibt es in Deutschland eine „Störfall-Verordnung“. Betriebe, die diese Verordnung anzuwenden haben, müssen die zu treffenden Maßnahmen mit den zuständigen Behörden abstimmen. Sie sind außerdem verpflichtet, Nachbarschaft und Beschäftigte über das Verhalten bei einem Störfall zu informieren – dazu dient die so genannte Störfallbroschüre. Sie wird alle fünf Jahre neu aufgelegt und im Umfeld des Werks an alle Haushalte verteilt.

Die Broschüre liefert Informationen über die Produkte des Werks und über Risiken, die mit deren Herstellung verbunden sind. Auf der letzten Seite steht, wie man sich richtig verhält, falls einmal ein Störfall mit Auswirkung auf die Nachbarschaft passieren sollte.

Störfallbroschüre: Wir arbeiten auch für Ihre Sicherheit

Baumfällungen abgeschlossen
Bad-Hoenningen_waldrand

Seit 1904 bilden sie eine natürliche Grenze zur Solvay-Deponie. Doch 2019 sind Pappeln, Erlen und Co. übers Ziel hinausgeschossen. Äste brachen ab und lagen teilweise auf dem Weg und am Gleisbett. Um weitere Baumbrüche zu verhindern, hatte Solvay im Februar damit begonnen, Bäume zu fällen oder zurückzuschneiden. Eine Vorsichtsmaßnahme, die auf ein unabhängiges Gutachten eines Forstwirts zurückging, das Solvay Ende Januar in Auftrag gab.

Bis zu Beginn der Brutsaison Ende März blieb wenig Zeit. Die Arbeiten auf der rund 300 Meter langen Strecke entlang der Deponie waren aufwändig. „Wegen einer Beschwerde mussten wir die Arbeiten im April vorübergehend unterbrechen“, erklärt Manfred Stirner, Leiter Umweltschutz und Sicherheit im Werk Hönningen. „Die Beschwerde war zwar nachvollziehbar, aber in diesem Fall ging Sicherheit vor Naturschutz. Wir mussten sicherstellen, dass nicht noch weitere Bäume umstürzen oder herabfallende Äste Fußgänger oder Radfahrer verletzen.“ Ende ­April erteilte die Naturschutzbehörde Solvay eine Ausnahmegenehmigung. Mitte Mai wurden die letzten Bäume gefällt.