2018-02-28-HA-AfB-CSR-Urkunde-1

Hannover, 28. Februar -  Gebrauchte und ausrangierte IT-Hardware aufbereiten und wiederverkaufen – darauf hat sich die AfB gemeinnützige GmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderung) spezialisiert. Seit 2010 ist Solvay in Deutschland Kooperationspartner von Europas erstem gemeinnützigen IT-Unternehmen, das auch eine Niederlassung in Hannover betreibt. 2017 kam Frankreich neu hinzu. Solvay stiftet nicht mehr benötigte Computer, Notebooks, Drucker, Monitore sowie IT-Zubehör und erhält dafür im Gegenzug eine zertifizierte Datenvernichtung. Mehr als 200 Geräte waren es allein im vergangenen Jahr in Deutschland, sogar 1.400 in Frankreich. Für dieses sozial-ökologische Engagement zeichnete AfB Solvay im Februar mit einer CSR-Urkunde aus.

Wir danken Solvay für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Durch Kooperationen wie diese wird ein wichtiger Beitrag zum Ressourcenschutz und zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung geleistet“, sagt Daniel Büchle, Geschäftsführer der AfB, bei der Übergabe der Urkunde. Mehr als 60 Prozent der von Solvay zur Verfügung gestellten Geräte konnten aufbereitet werden. Von der Abholung über die zertifizierte Datenlöschung bis hin zum Wiederkauf arbeiten bei AfB behinderte und nicht-behinderte Menschen Hand in Hand. Durch den Verkauf der rundum erneuerten Hardware von Solvay schafft AfB weitere Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. „Gemessen an der Zahl und Qualität der Geräte konnte Solvays Beitrag einen Arbeitsplatz für einen Menschen mit Handicap sichern“, erklärte Büchle. Auch die Öko-Bilanz kann sich sehen lassen. Beispiel Energie: Dadurch, dass die gebrauchte Hardware weiter verwendet werden kann, wurden fast 25.000 Kilowattstunden Strom gespart. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von fünf Haushalten mit vier Personen.

Vor der Kooperation mit der AfB wurden IT-Geräte bei Solvay nach vier bis fünf Jahren ersetzt, an Mitarbeiter verkauft oder entsorgt. „Die Zusammenarbeit unterstützt unsere Unternehmenskultur, ökologisch und sozial nachhaltig zu handeln und verantwortungsbewusst mit Ressourcen umzugehen“, sagte Dr. Axel Tegge, Geschäftsführer der Solvay GmbH.

Das gemeinnützige IT-Unternehmen AfB beschäftigt zurzeit mehr als 320 Mitarbeiter an 18 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich und in der Schweiz. Etwa 45 Prozent der Arbeitsplätze sind mit Menschen mit Behinderung besetzt. 2017 verarbeitete AfB rund 318.000 IT-Geräte, die zusammen etwa 2.400 Tonnen wiegen würden. Mehr als 60 Prozent davon konnten durch Reparatur und Reinigung wieder in den Verkauf in den Stores sowie im Onlineshop gebracht werden. 

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Solvay ist eine internationale Chemiegruppe, deren vielseitige Spezialitäten zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. In enger Partnerschaft mit Kunden entwickelt die Gruppe weltweit Innovationen für ganz unterschiedliche Anwendungen, etwa in Flugzeugen, Autos, Mobilgeräten und Medizintechnik, in Batterien oder bei der Förderung von Mineralien und Öl. Solvay trägt zur Nachhaltigkeit bei - mit leichten Werkstoffen für eine sauberere Mobilität, mit Rezepturen, die den Ressourcenverbrauch optimieren und mit Hochleistungschemikalien, die Luft- und Wasserqualität verbessern. Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 27.000 Mitarbeiter in 58 Ländern und erzielte 2016 einen Umsatz von 10,9 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris gelistet (Bloomberg: SOLB.BB- Reuters: SOLB.BR). In den USA werden Aktienzertifikate der Gruppe (SOLVY) über ein Level-1-ADR-Programm gehandelt.

In Deutschland arbeiten fast 2.000 Beschäftigte an elf Standorten. 2016 erzielte die Solvay-Gruppe hier rund 1 Mrd. Euro Umsatz (alle Zahlen ohne die zum Verkauf bestimmten Vermögenswerte). Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat sowie Wasserstoffperoxid.