Wimpfener Azubisauf der ACHEMA
Messebesuch schärft Blick für die eigene Ausbildung

Sie ist die weltweit wichtigste Fachmesse der Chemiebranche: Alle drei Jahre kommen rund 170.000 Besucher aus aller Welt zur ACHEMA nach Frankfurt. Experten und Entscheider tauschen sich hier aus, Studierende knüpfen Kontakte für Praktika und Jobs – und zunehmend sind auch Schüler und Azubis hier zu finden. Dafür gibt es gute Gründe. „Der Messebesuch erweitert den Horizont und schärft das Bewusstsein für den eigenen Beruf und die Zusammenhänge bei uns im Werk, für die Produkte und den Markt“, sagt Jörg Laumann, Personalleiter im Solvay-Werk Bad Wimpfen. „Aus unserer Sicht ist es daher sinnvoll, dass auch Azubis schon früh den Blick über den Tellerrand des eigenen Betriebs und der Ausbildungsinhalte werfen. Das fördern wir gerne.“ 

Und so spendierte das Werk einer Fachkraft für Lagerlogistik, einem Industriemechaniker und einer Chemikantin Mitte Juni einen Trip nach Frankfurt. Spannend und interessant war‘s, so die einhellige Meinung. „Die ACHEMA war für uns eine Bereicherung, um auch andere Ansichten und Verbesserungen im Werk schneller zu erkennen. Die Zusammenhänge aus Technik, Elektronik und Sicherheit werden immer wichtiger, und das hat man auch auf der Messe gesehen“, sagt Auszubildende Sophia Seitz.




Die internationale Chemiegruppe Solvay trägt mit modernen Werkstoffen und Spezialchemikalien zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. In enger Partnerschaft mit Kunden entwickelt die Gruppe weltweit Innovationen für ganz unterschiedliche Anwendungen, etwa in Flugzeugen, Autos, Batterien, Mobilgeräten und Medizintechnik sowie der Mineralien-, Erdöl- und Gas-Förderung. Solvay trägt zu höherer Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei - mit leichten Werkstoffen für eine sauberere Mobilität, mit Rezepturen, die den Ressourcenverbrauch optimieren und mit Hochleistungschemikalien, die Luft- und Wasserqualität verbessern.

Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 24.500 Mitarbeiter in 61 Ländern. Sie erzielte 2017 einen Umsatz von 10,1 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört, und eine EBITDA-Marge von 22 Prozent. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris gelistet (Bloomberg: SOLB.BB- Reuters: SOLB.BR). In den USA werden Aktienzertifikate der Gruppe (SOLVY) über ein Level-1-ADR-Programm gehandelt. (Zahlen berücksichtigen geplanten Verkauf des Polyamid-Geschäfts.)

In Deutschland arbeiten fast 2.000 Beschäftigte an elf Standorten. 2017 erzielte die Solvay-Gruppe hier 716 Mio. Euro Umsatz. Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat sowie Wasserstoffperoxid.