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Bad Wimpfen, Juli 2018 - Eine Jalousie, die der Sonne folgt, mit Solarenergie betrieben wird, dadurch Strom spart und Hausbesitzern viel Komfort bietet. Das hat die Jury des Erfinderwettbewerbs „Kreative Köpfe“ überzeugt. Die Geschwister Marie und Paul Wiens, Xavier Kondeshi und Nico Hofmann von der Johannes-Häußler-Schule in Neckarsulm hatten die Idee – und wurden Mitte Juli mit dem Preis in der Kategorie „Schonung von Ressourcen“ belohnt. Solvay war erstmals Förderer des Wettbewerbs und Projektpartner der vier jungen Tüftler. 

Innerhalb von vier Monaten baute die Gruppe im Solvay-Werk einen Prototyp ihrer smarten Jalousie. Solvay Ausbilder Martin Stojan, Arnulf Walter, Klaus-Dieter Schwab und Michael Olpp standen immer mit Rat und Tat zur Seite und halfen den vier jungen Erfindern dabei, ihre Idee technisch umzusetzen. Aus Sperrholz ließ Solvay eine Hausfassade mit drei Fenstern fertigen: Jalousie, Solarpanel, Sensoren, Antrieb und Führungsschienen montierten die Schüler unter fachkundiger Anleitung im Werk. Mit diesem Modell demonstrierten sie der Jury Anfang Juni, wie der Solar-Blendschutz mit der Sonne ums Haus wandert und immer dort für Abkühlung sorgt, wo die Sonne am stärksten scheint.

Die Preise wurden Mitte Juli im Bad Wimpfener Kursaal vergeben. Die Jury lobte die Kreativität und das Potenzial aller Projekte und hob auch das Engagement der Teams hervor. 28 Schülerinnen und Schüler aus sieben Schulen der Region hatten sich für die Finalrunde in diesem Frühjahr qualifiziert. Weitere Preise gingen unter anderem an ein Löschsystem, mit dem Batterien von Elektroautos im Brandfall gelöscht werden können, eine Vakuum-Milchverpackung, bei der ein Ventil verhindert, dass die Milch sauer wird, eine Solarwindkraftanlage, die Solarzellen und Windkraft kombiniert und ein Motorradhelm mit integriertem Visierwischern, Anlaufschutz und Helmheizung. Darüber hinaus vergab die Jury noch Sonderpreise und Anerkennungen.

Der Schülerwettbewerb fand zum vierten Mal statt. Ziel ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern und ihnen eine Plattform zur Umsetzung ihrer Ideen zu bieten. Von den insgesamt 77 Vorschlägen haben es 13 in die Endrunde geschafft. Eine Jury unter der Leitung von Professor Gerhard Peter, ehemaliger Rektor der Hochschule Heilbronn, wählte die besten Ideen für die Projektphase aus. 

Gerade hier in Baden Württemberg, im Ländle der Bastler und Tüftler, ist dieser Wettbewerb am besten aufgehoben“, betonte Solvay-Werkleiter Uwe Männel bei der Preisverleihung. „Jungen Menschen dabei zu helfen und sie anzuleiten, Ideen umzusetzen, ist einfach großartig. „Kreative Köpfe“ ist für unsere Region wichtig. Es gilt, den Wettbewerb nachhaltig zu unterstützen, damit wir weiterhin kreative Mitarbeiter bekommen, die uns helfen, bei Innovationen an der Spitze zu bleiben."

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„Schonung von Ressourcen“. Marie Wiens, Paul Wiens, Xavier Kondeshi und Nico Hofmann von der Johannes-Häußler-Schule in Neckarsulm mit ihrem Modell der „wandernden Jalousie“. Mitte Juli wurden sie beim Erfinderwettbewerb „Kreative Köpfe“ für ihre Idee und die Realisierung des Prototyps ausgezeichnet. 




Die internationale Chemiegruppe Solvay trägt mit modernen Werkstoffen und Spezialchemikalien zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. In enger Partnerschaft mit Kunden entwickelt die Gruppe weltweit Innovationen für ganz unterschiedliche Anwendungen, etwa in Flugzeugen, Autos, Batterien, Mobilgeräten und Medizintechnik sowie der Mineralien-, Erdöl- und Gas-Förderung. Solvay trägt zu höherer Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei - mit leichten Werkstoffen für eine sauberere Mobilität, mit Rezepturen, die den Ressourcenverbrauch optimieren und mit Hochleistungschemikalien, die Luft- und Wasserqualität verbessern.

Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 24.500 Mitarbeiter in 61 Ländern. Sie erzielte 2017 einen Umsatz von 10,1 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört, und eine EBITDA-Marge von 22 Prozent. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris gelistet (Bloomberg: SOLB.BB- Reuters: SOLB.BR). In den USA werden Aktienzertifikate der Gruppe (SOLVY) über ein Level-1-ADR-Programm gehandelt. (Zahlen berücksichtigen geplanten Verkauf des Polyamid-Geschäfts.)

In Deutschland arbeiten fast 2.000 Beschäftigte an elf Standorten. 2017 erzielte die Solvay-Gruppe hier 716 Mio. Euro Umsatz. Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat sowie Wasserstoffperoxid.