Rheinberg, 27. März 2020 – Im Woodpower-Projekt des Rheinberger Solvay-Werkes geht es mit großen Schritten vorwärts: Das erste Silo, in dem später die konfektionierten Holzhackschnitzel gelagert werden, ist fertig; das zweite Silo wird gerade gebaut. Der Stahlbau des drei Etagen umfassenden Kesselhauses steht, bis auf die Fassade und das Dach: Das hat den Vorteil, dass die großen Elemente per Kran von oben in das Kesselhaus gehoben werden können. Anders als beim Hausbau werden also zunächst die “Möbel” - die technischen Komponenten des Kessels - wegen Ihrer Größe vormontiert. Erst danach bekommt das Kesselhaus sein Dach. Die Arbeiten für den Kamin haben ebenfalls bereits begonnen; das Fundament liegt schon. Der Treppenturm ist quasi fertig.

Ab der kommenden Woche - nach aktuellem Plan ab dem 30. März 2020 - soll ein weiterer Mobilkran mit einer Traglast von 500 Tonnen und einer Hubhöhe von 70 Metern auf der Baustelle an der Xantener Straße zum Einsatz kommen: Mit seiner Hilfe kann die Kesseltrommel eingebaut werden. Natürlich hat der Schutz vor Corona-Viren auch auf der Solvay-Baustelle allerhöchste Priorität: Es gibt einen Pandemieplan und es gelten - neben den ohnehin sehr strengen Sicherheitsregeln - strengste Hygiene- und Abstandsbestimmungen, die regelmäßig überprüft und an die jeweiligen behördlichen Anweisungen angepasst werden.

Auch die Firma AVG konnte mit Zustimmung der Behörden mittlerweile mit den vorbereitenden Erd-Bauarbeiten für die Holzaufbereitungsanlage beginnen.

Woodpower ist aktuell das größte Klimaschutzprojekt in Rheinberg und Umgebung. Durch die Umstellung auf Holz als Energieträger, durch modernste Technik und größtmögliche Kraft-Wärme-Kopplung wird der CO2-Ausstoß aus fossilen Brennstoffen am Solvay-Standort in Rheinberg um rund 25 Prozent gesenkt.
 

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Über Solvay

Solvay ist ein wissenschaftlich orientiertes Unternehmen und schafft mit seinen Technologien einen Nutzen für viele Bereiche des täglichen Lebens. Die Gruppe beschäftigt über 24.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 64 Ländern und verbindet Menschen, Ideen und Elemente, um Fortschritt neu zu definieren und neu zu gestalten. Solvay möchte nachhaltigen Nutzen für alle schaffen, insbesondere mit dem Programm ‚Solvay One Planet‘, das auf drei Säulen ausgerichtet ist: Klimaschutz, Schonung von Ressourcen und Förderung eines besseren Lebens. Die Gruppe trägt mit innovativen Lösungen zu sichereren, saubereren und nachhaltigeren Produkten bei – etwa im Haushalt, in Lebensmitteln und Verbrauchsgütern, in Flugzeugen, Autos, Batterien, Mobilgeräten, Gesundheitsanwendungen und mit Konzepten zur Luft- und Wasserreinhaltung. Die Solvay-Gruppe wurde 1863 gegründet und erzielte 2019 einen Umsatz von rund 10,2 Mrd. Euro, zum überwiegenden Teil mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört. Solvay ist an der Euronext in Brüssel (SOLB) und Paris gelistet. In den USA werden Aktienzertifikate der Gruppe (SOLVY) über ein Level-1-ADR-Programm gehandelt. Mehr Informationen auf www.solvay.com.

In Deutschland arbeiten rund 1.750 Beschäftigte an neun Industriestandorten. Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat sowie Wasserstoffperoxid.

 

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