Plant Rheinberg, Germany
Einführung einer neuen Produktlinie für den Einsatz in der RauchgasreinigungBrüssel/Rheinberg, 30. Januar 2018 --- Solvay investiert am Standort Rheinberg sechs Millionen Euro in die Erweiterung der Produktion von Natriumbicarbonat. Die neue Anlage soll Ende 2018 in Betrieb gehen. Dank der zusätzlichen Kapazität kann Solvay seine Kunden mit SOLVAir® SB 0/3 beliefern; dieses Verfahren wird in der Industrie angewendet, um Schadstoffe im Rauchgas zu reduzieren und so dabei zu helfen, strenge Umweltauflagen zu erfüllen.

SOLVAIR® SOLUTIONS verbessert die Luftqualität, indem es Schadstoffe wie zum Beispiel Salzsäure und Schwefeloxide auf einfache, effiziente und nachhaltige Weise entfernt. SOLVAir® SB 0/3 ermöglicht es Industriebetrieben, Umweltauflagen ohne große Investment- oder Betriebskosten zu erfüllen.

Olivier Champault

Die zusätzliche Kapazität in Rheinberg ergänzt die bereits bestehende Kapazität in unserem Werk im spanischen Torrelavega und verschafft uns so die Möglichkeit, im Segment Rauchgasreinigung weiter zu wachsen. Unsere Kunden in den Bereichen Müllverbrennung, Kraftwerksbetrieb, Dampferzeugung, Glas, Zement und Stahl werden von dieser zuverlässigen und sicheren Produktionsquelle profitieren”, erklärt Olivier Champault, Head of Bicarbonate and derivatives business.

Der Energieverbrauch der neuen Anlage ist niedriger als üblich und steht damit im Einklang mit dem Bekenntnis der Solvay-Gruppe zu nachhaltiger CO2-Reduzierung. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. “Die Investitionsentscheidung ist ein gutes und wichtiges Signal für den Standort Rheinberg”, so Werkleiter Dr. Richard Rösler. “Rheinberg ist der richtige Ort, um nachhaltige Lösungen für unsere Kunden zu sichern”.




Solvay ist eine internationale Chemiegruppe, deren vielseitige Spezialitäten zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. In enger Partnerschaft mit Kunden entwickelt die Gruppe weltweit Innovationen für ganz unterschiedliche Anwendungen, etwa in Flugzeugen, Autos, Mobilgeräten und Medizintechnik, in Batterien oder bei der Förderung von Mineralien und Öl. Solvay trägt zur Nachhaltigkeit bei - mit leichten Werkstoffen für eine sauberere Mobilität, mit Rezepturen, die den Ressourcenverbrauch optimieren und mit Hochleistungschemikalien, die Luft- und Wasserqualität verbessern. Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 27.000 Mitarbeiter in 58 Ländern und erzielte 2016 einen Umsatz von 10,9 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris gelistet (Bloomberg: SOLB.BB- Reuters: SOLB.BR). In den USA werden Aktienzertifikate der Gruppe (SOLVY) über ein Level-1-ADR-Programm gehandelt.

In Deutschland arbeiten fast 2.000 Beschäftigte an elf Standorten. 2016 erzielte die Solvay-Gruppe hier rund 1 Mrd. Euro Umsatz (alle Zahlen ohne die zum Verkauf bestimmten Vermögenswerte). Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat sowie Wasserstoffperoxid.