2019_12 Woodpower Baustelle - Treppenturm, Silo

Rheinberg, 17. Dezember 2019 --- Die Bezirksregierung Düsseldorf hat dem Solvay-Werk in Rheinberg nun auch den vorzeitigen Baubeginn zur Errichtung der eigentlichen Dampfkesselanlage - also zum Bau des Holzkessels - genehmigt. Die Genehmigung erfolgt gemäß § 8a des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Bereits im August hatte Solvay mit Erlaubnis der Bezirksregierung mit den vorbereitenden Bauarbeiten beginnen dürfen. Der Holzkessel ist das Herzstück in der Modernisierung des Industriekraftwerkes - das entscheidende Element, das passgenau für den spezifizierten Holzmix in Rheinberg konzipiert ist.

Auf der Baustelle an der Xantener Straße geht es mittlerweile sichtbar voran: Nach den vorbereitenden Erdarbeiten und dem Setzen der Fundamente ist in den letzten Tagen der Treppenturm in die Höhe gewachsen - auf insgesamt 42 Meter. Auch das erste Silo nimmt Formen an; es hat einen Durchmesser von 18 Metern. In den Silos werden später die fertigen Holzhackschnitzel bevorratet. Auf der Baustelle sind derzeit rund 35 zusätzliche Partnerfirmenmitarbeiter aktiv.

Mitte 2021 soll die Modernisierung des Industriekraftwerkes abgeschlossen sein.

Das Projekt Woodpower ist das größte Klimaschutzprojekt in Rheinberg und spart künftig am Standort 25 Prozent CO2 aus den fossilen Brennstoffen Kohle und Gas - rund 190 Tausend Tonnen pro Jahr. Es wird genehmigt nach den sehr strengen Vorschriften der 17. BImSchV. Die Grenzwerte sind deutlich schärfer als die derzeit geltenden.
 

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Die internationale Chemiegruppe Solvay trägt mit modernen Werkstoffen und Spezialchemikalien zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. In enger Partnerschaft mit Kunden entwickelt die Gruppe weltweit Innovationen für ganz unterschiedliche Anwendungen, etwa in Flugzeugen, Autos, Batterien, Mobilgeräten und Medizintechnik sowie der Mineralien-, Erdöl- und Gas-Förderung. Solvay trägt zu höherer Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei – mit leichten Werkstoffen für eine sauberere Mobilität, mit Rezepturen, die den Ressourcenverbrauch optimieren und mit Hochleistungschemikalien, die Luft- und Wasserqualität verbessern.

Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 27.000 Mitarbeiter in 62 Ländern. Sie erzielte 2018 einen Umsatz von 10,3 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört, und eine EBITDA-Marge von 22 Prozent. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris gelistet (Bloomberg: SOLB.BB - Reuters: SOLB.BR). In den USA werden Aktienzertifikate der Gruppe (SOLVY) über ein Level-1-ADR-Programm gehandelt. (Zahlen berücksichtigen geplanten Verkauf des Polyamid-Geschäfts.)

In Deutschland arbeiten rund 1.900 Beschäftigte an zwölf Standorten. Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat sowie Wasserstoffperoxid.

Solvay Soda Ash and Derivatives (SA&D) ist weltweit Branchenführer. Die Global Business Unit produziert Soda für die Glas-, Wasch-, Reinigungsmittel- sowie Chemieindustrie und entwickelt auf Natriumbicarbonat und Trona-Soda basierende Lösungen für die Märkte Gesundheitspflege, Lebens- und Futtermittel und Rauchgasreinigung. SA&D beschäftigt über 3.300 Mitarbeiter an zwölf Produktionsstandorten weltweit mit Kunden in 90 Ländern.