Rheinberg, 30. Oktober 2015 – Bei der Langen Nacht der Industrie besuchten rund 100 Interessierte das Rheinberger Solvay-Werk. Sie bekamen Informationen zu Solvay als Arbeitgeber und Einblicke in die Arbeitsprozesse der Soda-Produktion. 

Industrie bei Nacht erleben – das konnten Interessierte gestern im Rheinberger Solvay-Werk. Solvay war eins von 89 Unternehmen an Rhein und Ruhr, die zwischen 18:00 und 22:30 Uhr geführte Touren durchführten. In rund 100 Minuten präsentierten die Mitarbeiter die Soda-Produktion. Insgesamt rund 100 Besucher bekamen durch Präsentationen und Rundgänge Einblicke in die Arbeitsprozesse, mit denen Solvay im Rheinberger Werk Soda herstellt. Sie konnten sich außerdem ein Bild von Solvay als möglichem Arbeitgeber oder Ausbildungsbetrieb machen. Solvay nahm zum dritten Mal an dieser Aktion teil. „Kommunikation und Dialog mit unseren Nachbarn ist schon lange ein fester Grundsatz bei Solvay“, unterstreicht Dr. Wilfried Kleiböhmer, Leiter Umweltschutz und Koordinator der Veranstaltung bei Solvay. „Neben Schulkooperationen, regelmäßigen VHS-Führungen und Tagen der offenen Tür, bietet uns die Lange Nacht der Industrie eine weitere Möglichkeit, mit Interessierten in den Dialog zu treten.“

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Große Nachfrage

Die Lange Nacht fand zum dritten Mal an Rhein und Ruhr statt. Insgesamt bewarben sich rund 7.000 Teilnehmer für die rund 3.500 Plätze auf den diesmal 50 Touren. Initiator ist die Gesellschaftsinitiative Zukunft durch Industrie e.V. Sie möchte vermitteln, wie moderne und zukunftsfähige Industrie funktioniert.

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Als internationale Chemiegruppe unterstützt Solvay die Industrie, verantwortliche und Werte schaffende Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Das Unternehmen erzielt 90 Prozent des Umsatzes in Märkten, in denen es weltweit zu den Top 3 gehört. Solvay bedient vielfältige Märkte wie Energie und Umwelt, Automobil und Luftfahrt, Elektro und Elektronik mit dem Ziel, die Leistung der Kunden zu steigern und zu höherer Lebensqualität beizutragen. Die internationale Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 26.000 Mitarbeiter in 52 Ländern und erzielte 2014 einen Umsatz von 10,2 Mrd. Euro.

 

Die deutschen Solvay-Gesellschaften erzielten 2014 rund 1,1 Mrd. Euro Umsatz im In- und Ausland (Solvay insgesamt im Inland 877 Mio. Euro; ohne die zum Verkauf bestimmten Vermögenswerte). An zehn Standorten arbeiten in Deutschland rund 3.000 Beschäftigte. Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat, Wasserstoffperoxid sowie Celluloseacetat.