Solvay-Werk in Rheinberg: Bezirksregierung Düsseldorf erteilt vorzeitige Baugenehmigung im Projekt Woodpower

2019_07 Woodpower - Anbindung an das bestehende KraftwerkClick to enlarge

Rheinberg, 3. August 2019 --- Die Bezirksregierung Düsseldorf hat dem Solvay-Werk in Rheinberg den vorzeitigen Baubeginn zur Modernisierung des Industriekraftwerkes genehmigt. Die vorzeitige Genehmigung erfolgt gemäß § 8a des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Solvay plant in Rheinberg den Bau eines Kraftwerkkessels mit Altholz als Brennstoff. Auf Basis dieser Genehmigung wird Solvay nun die Baustelle einrichten, sichern und mit den Erdarbeiten beginnen.

Das Projekt Woodpower ist das größte Klimaschutzprojekt in Rheinberg und spart am Standort 25 Prozent CO2 aus fossilen Brennstoffen - rund 190 Tausend Tonnen pro Jahr. Es wird genehmigt nach den sehr strengen Vorschriften der 17. BImSchV.




Die internationale Chemiegruppe Solvayträgt mit modernen Werkstoffen und Spezialchemikalien zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. In enger Partnerschaft mit Kunden entwickelt die Gruppe weltweit Innovationen für ganz unterschiedliche Anwendungen, etwa in Flugzeugen, Autos, Batterien, Mobilgeräten und Medizintechnik sowie der Mineralien-, Erdöl- und Gas-Förderung. Solvay trägt zu höherer Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei – mit leichten Werkstoffen für eine sauberere Mobilität, mit Rezepturen, die den Ressourcenverbrauch optimieren und mit Hochleistungschemikalien, die Luft- und Wasserqualität verbessern. 

Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 27.000 Mitarbeiter in 62 Ländern. Sie erzielte 2018 einen Umsatz von 10,3 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört, und eine EBITDA-Marge von 22 Prozent. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris gelistet (Bloomberg: SOLB.BB - Reuters: SOLB.BR). In den USA werden Aktienzertifikate der Gruppe (SOLVY) über ein Level-1-ADR-Programm gehandelt. (Zahlen berücksichtigen geplanten Verkauf des Polyamid-Geschäfts.) 

In Deutschland arbeiten rund 1.900 Beschäftigte an zwölf Standorten. Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat sowie Wasserstoffperoxid. 

Solvay Soda Ash and Derivatives (SA&D)ist weltweit Branchenführer. Die Global Business Unit produziert Soda für die Glas-, Wasch-, Reinigungsmittel- sowie Chemieindustrie und entwickelt auf Natriumbicarbonat und Trona-Soda basierende Lösungen für die Märkte Gesundheitspflege, Lebens- und Futtermittel und Rauchgasreinigung. SA&D beschäftigt über 3.300 Mitarbeiter an zwölf Produktionsstandorten weltweit mit Kunden in 90 Ländern.