Nachwuchs: Es grünt und blüht

Natur in graue Zonen

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Flächen entsiegeln, naturnah begrünen und ein neues Refugium für Artenvielfalt schaffen – eben Natur in graue Zonen bringen. Das hat Solvay im März 2016 am Eingangsbereich an der Xantener Straße getan. Der Nachwuchs – die Auszubildenden – halfen bei der Pflanzaktion und sollen für biologische Vielfalt sensibilisiert werden.

Für die Neugestaltung gab es Unterstützung vom Wissenschaftsladen Bonn e.V., von der Planerin Ulrike Aufderheide und von den eigenen Azubis. „Es ist lohnenswert, auch kleine Flächen zu entsiegeln und naturnah zu bepflanzen“, so Dr. Bernd Riedmüller, Leiter Umweltschutz und Sicherheit. „Den Impuls, die Aktion in die Tat umzusetzen gab uns der Wissenschaftsladen, der mit bereits erfolgreich umgesetzten Beispielen an uns herangetreten ist. Wir freuen uns, dass wir Unterstützung für die Planung und Umsetzung bekommen haben.“

Biologische Vielfalt

Auf rund 250 Quadratmetern entsteht einerseits eine Staudenfläche auf Kalkstein, die rund ums Jahr in Blau und Rot-Tönen blühen wird und das Solvay-Logo beinhaltet. Der Kalkstein ist Rohstoff für die Herstellung von Soda und Natriumbicarbonat und kommt aus dem Solvay-eigenen Steinbruch in Belgien. Andererseits wurden auf dem schattigen Weg parallel zur ehemaligen B 57 Hochbeete mit Gräsern und Waldstauden angelegt. Insgesamt werden so rund 120 Quadratmeter entsiegelt. Die Arbeiten wurden von der Firma Soepenberg aus Hünxe durchgeführt.

Die Entsiegelung und Umgestaltung hat nicht nur einen ökologischen Nutzen. Mit der Gestaltung sollen Mitarbeiter und Besucher sensibilisiert werden, biologische Vielfalt zu erleben und zu erhalten. Ich freue mich, dass die Solvay-Azubis daran mitgewirkt haben und so einen Bezug dazu bekommen“, so Dr. Anke Valentin, vom Wissenschaftsladen Bonn.

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