Sicherheitstraining im Werk

Einsatzpläne und Abläufe verinnerlichen: Damit aus einer Krise keine Katastrophe wird

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Klare Zuständigkeiten und eine reibungslose Kommunikation sind im Ernstfall entscheidend. „Alle Verantwortlichen müssen erreichbar sein. Jeder muss seine Rolle kennen, muss wissen, was zu tun ist – und vor allem danach handeln“, betont Benedikt Schlatt-Masuth, Leiter Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz (HSE). 

Wie lange dauert es, bis der interne Krisenstab zusammenkommt und Maßnahmen einleitet? Wie werden Behörden, Medien und die Nachbarschaft informiert? Wie gut funktioniert das Zusammenspiel mit den Einsatzkräften wie Notärzten, Polizei und Feuerwehren? Wer beantwortet Anfragen besorgter Anwohner? Wer spricht mit den Medien? Damit die Abläufe sitzen, werden sie regelmäßig geübt. „Mit fiktiven Szenarien, die aber realistisch sind und trotz aller Sicherheitsvorkehrungen nie ausgeschlossen werden können“, sagt Schlatt-Masuth. „Die Trockenübungen helfen uns, die Alarm- und Sicherheitspläne zu verinnerlichen und im Ernstfall besser Hand in Hand zu arbeiten.“ Mitte Mai nahmen Werkleitung und der Krisenstab an der halbtägigen Übung teil. Darüber hinaus wurden auch alle Schichtleiter auf ihre Rolle im Krisenfall geschult.

Foto: Training für die Werkeinsatzleitung