Produktionskolonnen: Rettungsrutsche erhöht Sicherheit

Größtmögliche Sicherheit heißt, an alle Eventualitäten zu denken.

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Beispiel Produktionskolonnen: Die unterschiedlich großen und tiefen Behälter des Bernburger Werks werden mehrmals im Monat von innen gereinigt, gewartet oder repariert. „Sollte ein Mitarbeiter während der Arbeit im Behälter kollabieren, wird es schwer, ihn zu bergen“, beschreibt Andreas Kilhof, Leiter Instandhaltung Mechanik, ein mögliches Problem. 

Das Sicherheitsrisiko ist die schmale Öffnung. Gerade mal etwa 50 bis 60 Zentimeter beträgt der Durchmesser. „Passiert ist zwar noch nie etwas, aber wir handeln präventiv“, betont Kilhof. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter steht immer an erster Stelle.“ Um im Ernstfall Mitarbeiter schnell und sicher durch die Öffnung ziehen zu können, setzt Solvay auf solche transportablen Rettungsgeräte, die beispielsweise auch für Gruben eingesetzt werden. 2014 wurden alle Mitarbeiter aus der Werkstatt und der Instandhaltung im Umgang mit dem System geschult.

Die Gesundheit unserer Mitarbeiter steht immer an erster Stelle.

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Vor dem Einstieg in den Behälter legt sich der Mitarbeiter ein Sicherheitsgeschirr an, das mit einer Winde verbunden ist.