Inbetriebnahme der ersten Bernpower-Turbine

Inbetriebnahme der neuen Gasturbine in BernburgClick to enlarge

Bernburg, 29. Oktober 2019 -- Premiere für Deutschland: Inbetriebnahme der ersten Bernpower-Turbine mit CEO Dr. Ilham Kadri und Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann

„Mein Dank gilt den Bernburger Teams und den Gästen für den großartigen Besuch am 29. Oktober 2019. Ich bin begeistert von den Möglichkeiten. Die Leidenschaft unserer Teams ist ansteckend und macht mich stolz, ein Teil von Solvay zu sein. Was ich gesehen habe ist ein tolles Team, ein tolles Business und definitiv eine tolle Investition!“ - unsere CEO Dr. Ilham Kadri war bei ihrem ersten Besuch in Deutschland sichtlich begeistert und hinterließ mit ihrer überzeugenden und menschlichen Art jede Menge beeindruckte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Politik und der Solvay-Welt drückte sie den roten Knopf, mit dem die erste modernisierte Bernpower-Turbine an Schub aufnahm. Ilham Kadri nutzte außerdem die Gelegenheit, sich die Bernburger Anlagen aus den GBUs Soda Ash & Derivatives, Peroxides und Special Chem anzuschauen. In einem anschließenden Townhall Meeting suchte sie den direkten Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und beantwortete ihre Fragen.

Auch Prof. Dr. Armin Willingmann, Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, bekannte sich zu Solvay: „Wir sind stolz, ein Unternehmen wie Solvay in Sachsen-Anhalt zu haben. Solvay ist ein Glücksfall für die Region.“  Neben ihm waren auch der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFG Bernburg mbH, Dr. Holger Naumann, und Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze zur feierlichen Inbetriebnahme gekommen.

Das Projekt Bernpower ist ein Großprojekt zur Modernisierung des Gaskraftwerkes am Solvay-Standort in Bernburg. Die Investition von rund 48 Millionen Euro sichert den Standort auf lange Sicht und fördert gleichzeitig seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beibehaltung der aktuellen Produktionskapazität. Derzeit sind rund 80 Partnerfirmen-Mitarbeiter und 20 Solvay-Mitarbeiter intensiv auf der Baustelle beschäftigt. Regionale Firmen haben die internationale Ausschreibung gewonnen und profitieren von der Investition. Ende 2020 soll die Modernisierung der Gasturbinen abgeschlossen sein. Werkleiter Hugo Walravens gibt das große Lob über das gelungene Event an sein Team weiter: „Erfolg ist nicht das Ergebnis einer One Man Show. Unser Erfolg ist das Ergebnis einer Mulitple Men and Women Show“.

Solvay CEO Ilham Kadri beim Besuch im Solvay-Werk Bernburg

Solvay CEO Dr. Ilham Kadri beim Besuch im Solvay-Werk in Bernburg.

Sachsen Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann, Solvay CEO Ilham Kadri und Werkleiter Hugo Walravens 

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann, Solvay CEO Dr. Ilham Kadri und Werkleiter Hugo Walravens.

Ilham Kadri bei der Inbetriebnahme einer neuen Gasturbine in Bernburg 

Dr. Ilham Kadri beim Townhall Meeting in Bernburg.




Die internationale Chemiegruppe Solvay trägt mit modernen Werkstoffen und Spezialchemikalien zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. In enger Partnerschaft mit Kunden entwickelt die Gruppe weltweit Innovationen für ganz unterschiedliche Anwendungen, etwa in Flugzeugen, Autos, Batterien, Mobilgeräten und Medizintechnik sowie der Mineralien-, Erdöl- und Gas-Förderung. Solvay trägt zu höherer Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei – mit leichten Werkstoffen für eine sauberere Mobilität, mit Rezepturen, die den Ressourcenverbrauch optimieren und mit Hochleistungschemikalien, die Luft- und Wasserqualität verbessern.

Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 24.500 Mitarbeiter in 62 Ländern. Sie erzielte 2018 einen Umsatz von 10,3 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört, und eine EBITDA-Marge von 22 Prozent. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris gelistet (Bloomberg: SOLB.BB- Reuters: SOLB.BR). In den USA werden Aktienzertifikate der Gruppe (SOLVY) über ein Level-1-ADR-Programm gehandelt. (Zahlen berücksichtigen den geplanten Verkauf des Polyamid-Geschäfts.)

In Deutschland arbeiten rund 1.750 Beschäftigte an neun Industriestandorten. Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat sowie Wasserstoffperoxid.