Solvay-Werk Rheinberg: Grundsteinlegung für das Projekt Woodpower.

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: “Ein tolles Bauprojekt”

Grundsteinlegung für das Projekt WoodpowerClick to enlarge

“Es ist mir eine besondere Freude, hier heute mitzuwirken” - NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart war voll des Lobes für das Projekt Woodpower, mit dem das Solvay-Werk in Rheinberg rund 190.000 Tonnen CO2  pro Jahr einsparen wird. 

Der Minister war Ehrengast bei der feierlichen Grundsteinlegung, zu der rund 100 Gäste aus lokaler und regionaler Politik, Wirtschaft und natürlich von Solvay - aus Rheinberg, Bernburg, Bad Hönningen, Hannover, Brüssel und Paris -  gekommen waren.

Man müsse die Industrie mitnehmen auf dem herausfordernden Weg Richtung Klimaneutralität, so Prof. Pinkwart. Solvay sei hier Vorbild, gestalte das Energiethema mit eigenen Initiativen - und Investitionen. “Die Chemie ist nicht das Problem. Chemie ist die Lösung”, so Prof. Pinkwart weiter. Für seine authentische Rede erntete er - ebenso wie Werkleiter Norbert Mülders, der die Meilensteine dieses größten Klimaprojektes in der Region noch einmal vorstellte - langanhaltenden Beifall. 

In der anschließenden Zeremonie wurde die Woodpower-Zeitkapsel an der Baustelle feierlich versenkt. In Ihr befand sich eine Urkunde, auf der alle Gäste unterschrieben hatten.





Die internationale Chemiegruppe Solvay trägt mit modernen Werkstoffen und Spezialchemikalien zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. In enger Partnerschaft mit Kunden entwickelt die Gruppe weltweit Innovationen für ganz unterschiedliche Anwendungen, etwa in Flugzeugen, Autos, Batterien, Mobilgeräten und Medizintechnik sowie der Mineralien-, Erdöl- und Gas-Förderung. Solvay trägt zu höherer Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei – mit leichten Werkstoffen für eine sauberere Mobilität, mit Rezepturen, die den Ressourcenverbrauch optimieren und mit Hochleistungschemikalien, die Luft- und Wasserqualität verbessern.

Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 24.500 Mitarbeiter in 62 Ländern. Sie erzielte 2018 einen Umsatz von 10,3 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört, und eine EBITDA-Marge von 22 Prozent. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris gelistet (Bloomberg: SOLB.BB- Reuters: SOLB.BR). In den USA werden Aktienzertifikate der Gruppe (SOLVY) über ein Level-1-ADR-Programm gehandelt. (Zahlen berücksichtigen den geplanten Verkauf des Polyamid-Geschäfts.)

In Deutschland arbeiten rund 1.750 Beschäftigte an neun Industriestandorten. Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat sowie Wasserstoffperoxid.