Solvays Biomasse-Kessel soll CO2-Emissionen senken und Wettbewerbsfähigkeit des Rheinberger Werkes erhöhen

  Solvay press release Click to enlarge

Brüssel, 25. Februar 2019 -  Solvay investiert in seinem Rheinberger Werk in einen neuen Biomasse-Kraftwerkkessel. Damit wird Solvay die CO2-Emissionen des Standorts um über 30 Prozent senken und gleichzeitig seine Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. 

Die neue Biomasse-Kessel-Technologie – verbrannt werden Holzhackschnitzel aus Altholz – wird die CO2-Emissionen um 190.000 Tonnen/Jahr senken. Die Gruppe hat sich verpflichtet, unabhängig von ihrem Wachstum ihre Treibhausgas-Emissionen im Zeitraum 2017 – 2025 um eine Mio. Tonnen zu verringern.

„Dieses wichtige Projekt ist für Solvay ein entscheidender Schritt, um das Treibhausgasemissions-Ziel zu erreichen. Es ist Teil unserer Strategie, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger für unsere Kunden zu produzieren. Das Biomasse-Projekt ergänzt unsere bereits an den Soda-Produktionsstandorten Bernburg und Rosignano gestarteten Initiativen zur Energiewende und zeigt, wie wir unsere Zukunft gestalten und unsere weltweite Führungsposition im Bereich Soda stärken möchten“, so Christophe Clémente, Leiter der Global Business Unit Soda Ash & Derivatives.

Der Kessel soll im Mai 2021 in Betrieb gehen und wird Solvays Verbrauch an fossilen Brennstoffen um rund 25 Prozent senken. Ein heimisches Partner-Unternehmen wird das Altholz für den neuen Kessel liefern. 





Die internationale Chemiegruppe Solvay trägt mit modernen Werkstoffen und Spezialchemikalien zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. In enger Partnerschaft mit Kunden entwickelt die Gruppe weltweit Innovationen für ganz unterschiedliche Anwendungen, etwa in Flugzeugen, Autos, Batterien, Mobilgeräten und Medizintechnik sowie der Mineralien-, Erdöl- und Gas-Förderung. Solvay trägt zu höherer Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei - mit leichten Werkstoffen für eine sauberere Mobilität, mit Rezepturen, die den Ressourcenverbrauch optimieren und mit Hochleistungschemikalien, die Luft- und Wasserqualität verbessern.

Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 24.500 Mitarbeiter in 61 Ländern. Sie erzielte 2017 einen Umsatz von 10,1 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört, und eine EBITDA-Marge von 22 Prozent. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris gelistet (Bloomberg: SOLB.BB- Reuters: SOLB.BR). In den USA werden Aktienzertifikate der Gruppe (SOLVY) über ein Level-1-ADR-Programm gehandelt. (Zahlen berücksichtigen geplanten Verkauf des Polyamid-Geschäfts.)