Niedriger Rheinpegel hat Auswirkung auf Solvays Nylon-Produktion

Chalampé plant, FranceClick to enlarge

Solvay hat derzeit auf Grund des niedrigen Wasserstands des Rheins Schwierigkeiten, die für die Herstellung von HMDA und Adipinsäure benötigten Rohstoffe zu erhalten.

Infolge der außergewöhnlichen Wetterverhältnisse hat Solvays Industrieplattform Chalampé seit gestern keine Güter per Binnenschiff erhalten.

Solvay ist bestrebt, die Auswirkungen auf die Produktlieferungen an Kunden so gering wie möglich zu halten.





Die internationale Chemiegruppe Solvay trägt mit modernen Werkstoffen und Spezialchemikalien zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. In enger Partnerschaft mit Kunden entwickelt die Gruppe weltweit Innovationen für ganz unterschiedliche Anwendungen, etwa in Flugzeugen, Autos, Batterien, Mobilgeräten und Medizintechnik sowie der Mineralien-, Erdöl- und Gas-Förderung. Solvay trägt zu höherer Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei - mit leichten Werkstoffen für eine sauberere Mobilität, mit Rezepturen, die den Ressourcenverbrauch optimieren und mit Hochleistungschemikalien, die Luft- und Wasserqualität verbessern.

Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 24.500 Mitarbeiter in 61 Ländern. Sie erzielte 2017 einen Umsatz von 10,1 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört, und eine EBITDA-Marge von 22 Prozent. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris gelistet (Bloomberg: SOLB.BB- Reuters: SOLB.BR). In den USA werden Aktienzertifikate der Gruppe (SOLVY) über ein Level-1-ADR-Programm gehandelt. (Zahlen berücksichtigen geplanten Verkauf des Polyamid-Geschäfts.)

In Deutschland arbeiten fast 2.000 Beschäftigte an elf Standorten. 2017 erzielte die Solvay-Gruppe hier 716 Mio. Euro Umsatz. Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat sowie Wasserstoffperoxid.