Solvay investiert in die Modernisierung des Kraftwerkes in Bernburg

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Brüssel/Bernburg, 10. Juli 2018- Solvay wird rund 48 Millionen Euro in die Modernisierung des Gas-Kraftwerkes in Bernburg investieren. In Bernburg werden unter anderem Soda und Natriumbicarbonat produziert. Die Investition sichert den Standort auf lange Sicht und fördert gleichzeitig seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beibehaltung der aktuellen Produktionskapazität. Das Projekt unterstreicht außerdem das Bekenntnis der Solvay-Gruppe zu nachhaltiger Entwicklung und zur deutlichen Reduktion des CO2-Ausstosses.

Mit diesem neuen Projekt bestärkt Solvay sein Versprechen, seine Kunden zuverlässig zu beliefern und auf Ihre Wünsche einzugehen – indem wir wettbewerbsfähig Soda und Natriumbicarbonat von hoher Qualität herstellen“, so Christophe Clemente, Präsident der globalen Geschäftseinheit Soda Ash & Derivatives.

Mit der Umsetzung des Projektes wird bereits in diesen Wochen begonnen. Die Modernisierung der Gasturbinen soll Ende 2020 abgeschlossen sein.




Die internationale Chemiegruppe Solvay trägt mit modernen Werkstoffen und Spezialchemikalien zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. In enger Partnerschaft mit Kunden entwickelt die Gruppe weltweit Innovationen für ganz unterschiedliche Anwendungen, etwa in Flugzeugen, Autos, Batterien, Mobilgeräten und Medizintechnik sowie der Mineralien-, Erdöl- und Gas-Förderung. Solvay trägt zu höherer Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei - mit leichten Werkstoffen für eine sauberere Mobilität, mit Rezepturen, die den Ressourcenverbrauch optimieren und mit Hochleistungschemikalien, die Luft- und Wasserqualität verbessern.

Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 24.500 Mitarbeiter in 61 Ländern. Sie erzielte 2017 einen Umsatz von 10,1 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört, und eine EBITDA-Marge von 22 Prozent. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris gelistet (Bloomberg: SOLB.BB- Reuters: SOLB.BR). In den USA werden Aktienzertifikate der Gruppe (SOLVY) über ein Level-1-ADR-Programm gehandelt. (Zahlen berücksichtigen geplanten Verkauf des Polyamid-Geschäfts.)

In Deutschland arbeiten fast 2.000 Beschäftigte an elf Standorten. 2017 erzielte die Solvay-Gruppe hier 716 Mio. Euro Umsatz. Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat sowie Wasserstoffperoxid.