Weltweites Abkommen zur sozialen Verantwortung zwischen Solvay und IndustriALL um fünf Jahre verlängert

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Brussels, February 3, 2017--- Die Solvay-Gruppe hat ihr weltweites Abkommen (GFA) mit IndustriALL Global Union um fünf Jahre verlängert. Sie hat bestehende Verpflichtungen bekräftigt und neue hinzugefügt, um so weltweit für alle Solvay-Mitarbeiter an Solvay-Produktionsstandorten die Einhaltung der sozialen Grundrechte und Arbeitsrechte sicherstellen. 

Mit dem Abkommen bekräftigt die Solvay-Gruppe ihr Bekenntnis zur Einhaltung der Sozialstandards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Prinzipien des UN Global Compact. Das Abkommen schließt nunmehr auch Solvays Verpflichtung ein, die Leitsätze für multinationale Unternehmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) einzuhalten. Solvay erwartet auch von seinen Lieferanten und Partnerfirmen, dass sie diese Prinzipien einhalten.

Das aktualisierte Abkommen bezieht neue soziale Projekte ein, wie den Schutz der geistigen Gesundheit am Arbeitsplatz und gemeinnützige Aktionen. Es stärkt Solvays bestehende Verpflichtungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, zu Gesundheit & Sicherheit am Arbeitsplatz, Nicht-Diskriminierung, Vielfalt sowie Umweltschutz.

Die Unterzeichner werden weiterhin zweimal jährlich in einem gemeinsam mit IndustriALL ausgewählten Land und Standort die Einhaltung der Arbeitssicherheitsrichtlinien und die Umsetzung des Abkommens bewerten. Künftig überwacht das Solvay Global Forum aus acht Gewerkschaftsvertretern größerer Länder die Einhaltung des Abkommens.

Für Solvay ist die fünfjährige Verlängerung der Beweis für die vertrauensvolle Beziehung, die wir seit nunmehr einem Jahrzehnt mit IndustriALL pflegen. Wir befürworten einen offenen, kritisch hinterfragenden und konstruktiven Dialog mit unseren Mitarbeitern und ihren Vertretern. Dieser Dialog ist Teil unserer Nachhaltigkeitsverpflichtungen und trägt zu unserer Gesamtleistung bei“, sagte Solvay CEO Jean-Pierre Clamadieu

Die langjährige Beziehung zu IndustriALL Global Union ist von großer Bedeutung, weil IndustriALL wichtige Themen wie soziale Rechte aus der Außenperspektive betrachtet. Sie überwachen unser Tun und stellen uns, wenn nötig, kritische Fragen. Das kann uns helfen, uns zu verbessern“, erläutert Jean-Christophe Sciberras, Leiter Group Industrial Relations and Social Innovation.

Valter Sanches, Generalsekretär von IndustriALL und Jean-Pierre Clamadieu unterzeichneten im Hauptsitz von Solvay die Verlängerung des Abkommens. Ebenfalls anwesend waren Kemal Ökzan, Stellvertretender Generalsekretär von IndustriALL, Albert Kruft, Koordinator des Solvay Global Forum, und Caroll Landry, Internationale Vizepräsidentin von United Steelworkers.  




Solvay ist ein internationaler Hersteller von Chemikalien und Hochleistungswerkstoffen. Das Unternehmen unterstützt Kunden, innovative, hochwertige und nachhaltige Produkte zu entwickeln, die weniger Energie verbrauchen, CO2-Emissionen senken, den Ressourcenverbrauch optimieren und die Lebensqualität verbessern. Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 30.000 Mitarbeiter in 53 Ländern und erzielte 2015 einen Pro-forma-Umsatz von 12,4 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört. Solvay bedient vielfältige Märkte wie Automobil und Luftfahrt, Verbrauchsgüter und Gesundheitspflege, Energie und Umwelt, Elektro und Elektronik, Bausektor und Industrieanwendungen. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris (Bloomberg: SOLB.BB- Reuters: SOLB.BR) gelistet. 

In Deutschland arbeiten über 2.500 Beschäftigte an elf Standorten. 2015 erzielte die Solvay-Gruppe hier rund 1 Mrd. Euro Umsatz (ohne die zum Verkauf bestimmten Vermögenswerte). Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat, Wasserstoffperoxid sowie Celluloseacetat.