Sicherheitstag im Industriepark: Mit Rallye zu „Null Unfällen“

  Safety Day 2016 im Solvay-Werk Rheinberg Click to enlarge

Rheinberg, 4. November 2016 – Sicherheit hat höchste Priorität am Standort Rheinberg. Gestern veranstaltet Solvay für alle rund 1.200 Mitarbeiter der ansässigen Unternehmen und der Partnerfirmen im Industriepark einen Sicherheitstag. Dabei sollten Mitarbeiter die Folgen von unvorsichtigem Verhalten erleben und sensibilisiert werden, ihre Arbeit bewusst und sicher durchzuführen.

„Null Unfälle – das ist unser Ziel“, so Dr. Richard Rösler, Leiter des Industrieparks Solvay Rheinberg. „Es ist ambitioniert, aber es ist erreichbar – wenn man alle Mitarbeiter einbindet, die technischen Voraussetzungen an den Arbeitsplätzen schafft, und jeden Einzelnen so sensibilisiert, dass er sein Verhalten auf sicheres Arbeiten ausrichtet. Und: Prävention wirkt sich nachweislich positiv auf die Motivation der Mitarbeiter aus und die Qualität der Arbeit. Davon profitieren die Mitarbeiter, die Unternehmen und auch die Nachbarn des Industrieparks.“

Im Mittelpunkt des Sicherheitstags stand eine Rallye, bei der an sechs Stationen unsichere Situationen aus dem Arbeitsalltag erlebbar gemacht wurden. Alle Mitarbeiter des Industrieparks – vom Azubi bis zum Manager – waren eingeladen sich rund eineinhalb Stunden Zeit zu nehmen, um den Rallye-Parcours zu absolvieren. Stationen wie ein Stolperparcours, eine Löschübung, Tests zur IT-Sicherheit oder ein Bandmodell waren dabei. Bei letzterem wurde erlebbar gemacht, wie es sich anfühlt, wenn man in eine laufende Bandanlage gerät. „Mitarbeiter, denen auf diese Art derartige Erfahrung näher gebracht werden konnten, werden künftig die Risiken anders einschätzen und noch sicherer arbeiten.“

Der Rheinberger Standort liegt mit 0,48 meldepflichtigen Unfällen pro 1 Mio. geleisteter Arbeitsstunden (2015) deutlich unter dem Durchschnitt der Chemischen Industrie (11,5 pro 1 Mio. geleisteter Arbeitsstunden in 2014; Quelle: VCI). Im Industriepark Solvay Rheinberg werden Mitarbeiter monatlich zu Sicherheitsthemen geschult. Vor Aufnahme einer neuen Tätigkeit erhalten sie zusätzlich Sicherheitsunterweisungen. Und Gefährdungsbeurteilungen, Risikoeinschätzungen und regelmäßige Sicherheitsrundgänge tragen dazu bei, dass die Arbeitsplätze den hohen Sicherheitsanforderungen entsprechen. 

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Der Aha-Effekt an der "Abstiegswaage": Beim Springen - auch aus geringen Höhen - werden die Gelenke um das dreifache des eigenen Körpergewichts belastet. Um die Gelenke zu schonen sollte man statt zu springen langsam heruntersteigen.





Solvay ist ein internationaler Hersteller von Chemikalien und Hochleistungswerkstoffen. Das Unternehmen unterstützt Kunden, innovative, hochwertige und nachhaltige Produkte zu entwickeln, die weniger Energie verbrauchen, CO2-Emissionen senken, den Ressourcenverbrauch optimieren und die Lebensqualität verbessern. Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 30.000 Mitarbeiter in 53 Ländern und erzielte 2015 einen Pro-forma-Umsatz von 12,4 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört. Solvay bedient vielfältige Märkte wie Automobil und Luftfahrt, Verbrauchsgüter und Gesundheitspflege, Energie und Umwelt, Elektro und Elektronik, Bausektor und Industrieanwendungen. Solvay S.A. (SOLB.BE) ist an der Euronext in Brüssel und Paris (Bloomberg: SOLB.BB- Reuters: SOLB.BR) gelistet. 

In Deutschland arbeiten über 2.500 Beschäftigte an elf Standorten. 2015 erzielte die Solvay-Gruppe hier rund 1 Mrd. Euro Umsatz (ohne die zum Verkauf bestimmten Vermögenswerte). Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat, Wasserstoffperoxid sowie Celluloseacetat.