Umicore und Solvay verkaufen Gemeinschaftsunternehmen SolviCore an Toray

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Brüssel, 1. Juli 2015 -  Umicore und Solvay haben heute bekannt geben, dass sie ihren jeweiligen 50-Prozent-Anteil am Gemeinschaftsunternehmen SolviCore an das japanische Unternehmen Toray verkauft haben.

SolviCore wurde 2006 gegründet und hat seitdem ein starkes Kundenportfolio für Membranelektrodeneinheiten (MEA) aufgebaut. MEAs werden in Brennstoffzellen und in Elektrolyse-Anwendungen eingesetzt. SolviCore wird von Torays Know-how bei Brennstoffzellenmaterialien und dessen Erfahrung bei der Massenproduktion profitieren und weiterhin im Industriepark Hanau-Wolfgang bei Frankfurt angesiedelt sein.

Umicore und Solvay werden auch künftig im Markt Brennstoffzellenmaterialien aktiv sein. Solvay wird sich auf seine Kernkompetenz bei innovativen Werkstoffen fokussieren, die in der Brennstoffzellenindustrie bei mobilen und stationären Anwendungen und anderen Märkten zu maßgeblichen Innovationen beitragen werden. Umicore wird sich auf seine Kernkompetenz bei der Katalyse fokussieren und weiterhin Elektrokatalysatoren für die Brennstoffzellenindustrie entwickeln und vertreiben.





Als internationale Chemiegruppe unterstützt Solvay die Industrie, verantwortliche und Werte schaffende Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Das Unternehmen erzielt 90 Prozent des Umsatzes in Märkten, in denen es weltweit zu den Top 3 gehört. Solvay bedient vielfältige Märkte wie Energie und Umwelt, Automobil und Luftfahrt, Elektro und Elektronik mit dem Ziel, die Leistung der Kunden zu steigern und zu höherer Lebensqualität beizutragen. Die internationale Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 26.000 Mitarbeiter in 52 Ländern und erzielte 2014 einen Umsatz von 10,2 Mrd. Euro.
 
Die deutschen Solvay-Gesellschaften erzielten 2014 rund 1,1 Mrd. Euro Umsatz im In- und Ausland (Solvay insgesamt im Inland 877 Mio. Euro; ohne die zum Verkauf bestimmten Vermögenswerte). An zehn Standorten arbeiten in Deutschland rund 3.000 Beschäftigte. Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat, Wasserstoffperoxid sowie Celluloseacetat.