Arbeit für Menschen mit Behinderung

Gemeinnütziges IT-Systemhaus erhält gebrauchte Computer von Solvay

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Die gemeinnützige 'Arbeit für Menschen mit Behinderungen gGmbH' (AfB) erhält seit 2011 regelmäßig Computer-Hardware von Solvay. Die Gesellschaft übernimmt dabei alle Computer, Notebooks, Monitore und Drucker, die an Solvay-Standorten in Deutschland nicht mehr benötigt werden. Die AfB ist Deutschlands erstes gemeinnütziges IT-Systemhaus. Es betreibt an zehn Standorten Computer-Läden.

Zuvor hatte Solvay gebrauchte Geräte nach vier Jahren entweder ersetzt, an Mitarbeiter verkauft oder entsorgt. Durch die Kooperation mit AfB legt Solvay den Fokus auf eine ökologisch und sozial nachhaltige Nutzung. AfB-Mitarbeiter bereiten die Hardware auf, sorgen für eine unter datenschutzrechtlicher Sicht korrekte Datenlöschung und verkaufen sie anschließend in den eigenen Läden oder über einen Onlineshop. Für Unternehmen ist die Überlassung der IT-Altbestände an das Systemhaus kostenlos.

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Geschäftsmodell bewährt sich

Das Modell hat bundesweit Schule gemacht. Mittlerweile hat die AfB mehr als 200 Mitarbeiter, von denen etwa 50 Prozent eine Behinderung haben. Im Jahr 2014 hatte die AfB einen Umschlag von rund 230.000 Gebrauchtgeräten. 2008 eröffnete AfB auch eine Niederlassung in Hannover mit derzeit zehn Mitarbeitern. Durch den Verkauf runderneuerter Computer werden die Arbeitsplätze finanziert. Solvay zeigt damit sein soziales Engagement im Umfeld eines eigenen Standorts und möchte auch weiterhin die Arbeit des AfB nachhaltig unterstützen.


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