SOLVAir®: sorgt für reine Luft

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Welche Folgen Luftverschmutzung hat, wissen viele von Ihnen sicherlich aus eigener Erfahrung. Ich jedenfalls habe diese Erfahrung schon öfter gemacht, aber ein Ereignis wird mir immer im Gedächtnis bleiben. Vor einigen Jahren war ich im Grand Canyon und sah, wie über dieser schönen Landschaft eine große Dunstglocke hing. Dass das auch dort möglich ist, schockierte mich. Ich begriff, dass es auf der Erde keine Schutzzonen gibt und wir das Thema Luftverschmutzung sehr ernst nehmen müssen.

Solvay liefert schon seit über 25 Jahren Lösungen, die in Industriegebieten für die Reinhaltung der Luft sorgen. Unsere Produkte basieren auf Natriumbicarbonat. Sie werden trocken in den Rauchgasstrom von Industrieanlagen eingedüst und neutralisieren die im Gasstrom enthaltenen sauren Bestandteile. 

2005 wurde SOLVAir® gegründet. Das Unternehmen ist weltweit aktiv und liefert  nachhaltige, umweltgerechte Lösungen auf Basis von Natriumbicarbonat und Trona-Soda, die die Einhaltung der strengsten Emissionsgrenzwerte ermöglichen. 

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SOLVAir® ist jedoch viel mehr als ein reiner Produktanbieter. Wir arbeiten mit Kunden und auch Behörden gemeinsam daran, Schadstoffbelastungen zu verringern. Denn viele Werke in den USA und anderen Teilen der Welt müssen künftig infolge neuer gesetzlicher Vorschriften ihre Emissionen strikt senken. Ein Beispiel: Vor kurzem haben wir mit einem langjährigen Kunden (Kraftwerkbetreiber) und der Owensboro Riverport Authority (ORA) einen Vertrag geschlossen. Der Hintergrund: Der Kunde benötigte für sein großes Kohlekraftwerk in den USA extrafein gemahlenes Natriumbicarbonat. Unser Produkt hat eine Korngröße von 400 Mikron (etwa wie Backpulver) und musste lediglich feiner gemahlen werden (etwa so fein wie Talkumpuder für Babys). Allerdings war das am Standort des Kunden nicht möglich. Wir suchten daher nach einer Lösung, das für den Kunden zu übernehmen und ihn mit 500.000 Tonnen jährlich zu beliefern.  

ORA ist für uns der perfekte Partner, denn das Unternehmen hat ausreichend Platz für die Mahl-Anlage und ist vom Standort her ideal, um den Kunden zu bedienen. 
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Im November 2014 wurde der Vertrag für den Bau der Mahl-Anlage unterzeichnet. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2015 geplant. 

Für den Kunden hat die Mahl-Anlage am ORA-Standort einen weiteren Vorteil: Er kann jederzeit auf das bevorratete gemahlene SOLVAir®-Produkt zugreifen, was am eigenen Standort für ihn nicht wirtschaftlich gewesen wäre. Zusätzlich haben wir mit einem örtlichen Transportunternehmen einen Vertrag für die Belieferung des Kunden von ORA aus geschlossen. 

Die Partnerschaft mit ORA ist sowohl für den Kunden als auch für Solvay die optimale Lösung. 

Dank der 24 Mio. Euro, die ORA in Abstimmung mit Solvay in den Bau der Mahl-Anlage investiert hat, senkt der Kunde seine Emissionen und auch das Umfeld von ORA profitiert davon: Im Hafen sind 25 Prozent mehr Arbeitsplätze geschaffen worden. Auch das Transportunternehmen hat wegen der täglich zu befördernden großen Mengen zwölf Personen zusätzlich eingestellt und in neue Lkws investiert. Solche Veränderungen erzielt man nicht, wenn man lediglich ein Produkt verkauft. Wir bei SOLVAir® wissen das.

Natürlich sind Kraftwerke nicht die alleinigen Verursacher der Luftverschmutzung. Aber ich finde, wenn man die Rauchgase reinigt, kann man schon erheblich zur Verbesserung der Luftqualität beitragen. Entscheidend ist, dass weitere Industrienationen diese Einstellung übernehmen und ich freue mich, dass Regionen wie Lateinamerika und Asien großes Interesse zeigen.

Meine Hoffnung ist, dass sich die Schadstoffbelastung überall auf der Welt reduzieren lässt, wenn Industrieunternehmen erst einmal erkannt haben, wie einfach und relativ kostengünstig diese Lösung ist. SOLVAir®-Lösungen unterstützen sie auf diesem Weg.