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Geräuscharmer Betrieb
Solvay und Tönsmeier sorgen seit Jahren mit großem Aufwand dafür, dass ihre Produktionsstandorte so leise wie möglich sind. So wird beispielsweise gerade für fünf Millionen Euro im Solvay-Werk ein neuer Kalkofen gebaut, der nicht nur staubärmer, sondern außerdem besonders geräuscharm ist.
Auch das Heizkraftwerk soll möglichst leise betrieben werden: Die Planer haben vorgesehen, alle Aggregate zu kapseln und sämtliche Maschinen in geschlossenen Gebäuden aufzustellen. In der Lärmimmissionsprognose, die im Rahmen des Genehmigungsverfahrens erstellt wurde, hat der TÜV Nord errechnet, dass keine merkliche Veränderung gegenüber der aktuellen Lärmsituation eintreten wird. Nur während der Bauphase können nach Ansicht der Gutachter die Immissionsrichtwerte für allgemeine Wohngebiete eventuell geringfügig überschritten werden. Während des späteren Betriebs wird das Heizkraftwerk alle gesetzlich festgelegten Schallrichtwerte jedoch sicher einhalten – dies muss durch ein Gutachten dann auch nochmals nachgewiesen werden.
Damit befolgen Solvay und Tönsmeier alle Auflagen der Stadt Bernburg, die im genehmigten Bebauungsplan zum Schallschutz im August 2005 festgeschrieben worden sind.
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