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Schritte auf dem Weg zur Genehmigung
Am 6. Dezember 2006 hatten Solvay und Tönsmeier bei einem Scoping die Pläne zum Bau des neuen Kraftwerks diskutiert. Ein solcher Scoping-Termin richtet sich an Behörden und Umweltverbände und soll den Umfang des Genehmigungsantrags klären. Im nächsten Schritt wurden die Antragsunterlagen mit den im Scoping gewonnenen Anregungen überarbeitet. Solvay und Tönsmeier haben dann die nötigen Untersuchungen wie das Umweltverträglichkeitsgutachten in Auftrag gegeben.
Mitte Mai wurde der Genehmigungsantrag eingereicht bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Landesverwaltungsamt in Halle. Das daraufhin startende offizielle Genehmigungsverfahren folgte einem festen Ablauf: Das Landesverwaltungsamt prüfte die Unterlagen und verschickte sie dann u.a. an die zuständigen Fachbehörden und die Stadt Bernburg. Diese haben zum Antrag Stellung genommen. Nach der Veröffentlichung des Vorhabens lagen die Pläne im Sommer vier Wochen öffentlich aus – in dieser Zeit konnten sich alle Interessierten über den kompletten Genehimgungsnatrag informieren und ihre Fragen und Anregungen schriftlich äußern. Diese Einwendungen wurden bei dem im Verfahren vorgesehenen Erörterungstermin am 11. September 2007 öffentlich diskutiert. Nun erstellt die Behörde die Genehmigung, mit der Solvay und Tönsmeier Anfang 2008 rechnen.
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