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Solvay verkauft Minderheitsanteil an nicht zu den Kernaktivitäten gehörendem Salzgeschäft an K+S
Brüssel, 14.6.04. Die Solvay-Gruppe hat den Verkauf ihres 38%igen Anteils am Unternehmen esco - european salt company GmbH & Co. KG an die K+S AG abgeschlossen. Solvay und K+S hatten im Februar dieses Jahres den Abschluss einer nicht-bindenden Absichtserklärung bekannt gegeben, die auf diese Transaktion abzielte. K+S hält bereits die übrigen 62% der Anteile an esco. Die deutschen und belgischen Wettbewerbsbehörden haben schon die Erlaubnis zu der Transaktion gegeben; die Zustimmung der französischen Behörden wird in Kürze erwartet.
Solvay und K+S sind überein gekommen, den Kaufpreis vertraulich zu behandeln.
Das Gemeinschaftsunternehmen esco war Anfang 2002 gegründet worden, um die Produktions- und Distributionsaktivitäten von Solvay und K+S im Bereich des kristallinen Salzes zusammenzufassen. In das Gemeinschaftsunternehmen brachten beide Partner ausschließlich diejenigen Aktivitäten ein, die auf den Verkauf von Salz auf dem „freien“ Markt ausgerichtet waren. 2003 machte Solvays Anteil bezogen auf Umsatz und REBIT von esco 122 Millionen bzw. 13 Millionen EUR aus.
Der Verkauf von Salz auf dem „freien“ Markt an Dritte gehörte nicht zu Solvays Kernkompetenzen, sondern war eher ein Beiwerk der Salzproduktion für eigene Zwecke. Solvay setzt nämlich rund 85% Prozent der eigenen Salzproduktion unternehmensintern ein, vor allem in den Soda- und Elektrolyseverfahren. Diese Salzproduktion für eigene Zwecke bleibt von der jetzt abgeschlossenen Transaktion unberührt.
Die K+S-Gruppe ist mit den Gruppengesellschaften K+S KALI GmbH, COMPO und fertiva zweitgrößter Anbieter von Feld- und Spezialdüngemitteln in Europa. COMPO nimmt darüber hinaus die führende Position im wachsenden Markt der Hobby- und Profigärtner ein. Durch esco ist K+S in einer führenden Position im europäischen Salzgeschäft. Die Geschäftsbereiche Entsorgung und Recycling sowie Logistik- und IT-Dienstleistungen runden das Portfolio ab. Die K+S-Gruppe beschäftigt weltweit rund 11.000 Menschen und erzielte im Jahr 2003 einen Umsatz von 2,3 Milliarden EUR.
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