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Präsenzbörse „Regenerative Energien“ am 9. Juni bei Solvay in Hannover

Innovative Technologien zur Marktreife führen

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Hannover, 8. Juni. Know-how trifft Kapital. Mit dem Ziel, eine junge Wachstumsbranche zu fördern, richtet Solvay die Präsenzbörse „Erneuerbare Energien“ aus. Mehr als 150 Teilnehmer aus Industrie, Finanzwirtschaft, Forschung und Politik werden zu der internationalen Tagung am 9. Juni in Hannover erwartet. Rund 30 Unternehmen und Start-Ups der Energiebranche aus Deutschland und dem benachbarten Ausland, stellen innovative Technologien und ihre Geschäftsmodelle vor. Der Fokus liegt auf den Bereichen Solarenergie, Wasserstoff-/Brennstoffzellentechnologie und Energiespeicherung. Partner der 56. Präsenzbörse, die von der Continua AG, Berlin, organisiert wurde, sind unter anderem die IHK Hannover, die Landesinitiative Brennstoffzelle Niedersachsen, die Wirtschafsförderungsgesellschaft Hannover Impuls sowie die Initiative „Innovatives Niedersachsen“.

Rund um den Globus sind sich Experten weitgehend einig: Das Vorkommen an fossilen Energieträgern ist begrenzt. Und angesichts des stetig steigenden Energiebedarfs sind gleichermaßen wirtschaftliche wie umweltfreundliche Alternativen gefragt. Auch die Politik hat die Messlatte hoch gelegt: Bis 2020 sollen in der EU 20 Prozent des gesamten Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien stammen. Bis sie allerdings Öl, Erdgas oder Kohle ergänzen oder gar ersetzen können, ist es noch ein weiter Weg. „Um den Weg zu verkürzen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Investoren, Forschung und Politik unerlässlich“, betont Dr. Frank Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung der SOLVAY GmbH. Die Präsenzbörse bietet daher eine Plattform, um innovative Entwicklungen rund um erneuerbare Energien zu fördern. In Hannover bringt Solvay dafür über 150 Experten aus Politik, Wirtschaft und Forschung zusammen, mit dem Ziel, nicht nur über Trends und Entwicklungen zu diskutieren, sondern Kooperationen anzubahnen.

Brennstoffzellen – Kraftwerke der Zukunft
Vor allem Brennstoffzellen gelten als Kraftwerke der Zukunft und werden nach Ansicht vieler Experten eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung von morgen spielen. Von Laptops über Autos und Blockheizkraftwerken bis zu industriellen Großanlagen – „Brennstoffzellen sind inzwischen so weit entwickelt, dass sie in Alltagsanwendungen getestet werden und überzeugende Leistungen erzielen“, erklärt Dr. Holger Dziallas, Geschäftsführer der SolviCore GmbH. Das Hanauer Gemeinschaftsunternehmen von Solvay und der belgischen Umicore entwickelt Membranelektrodeneinheiten, die das Herzstück der Brennstoffzellen bilden. Die Alltagstauglichkeit der umweltfreundlichen Technologie demonstriert SolviCore während der Präsenzbörse mit dem Brennstoffzellen-Fahrzeug „Hy-Light“ des Reifenherstellers Michelin. Für die Solvay-Gruppe ist der Bereich „Regenerative Energien“ einer der zentralen Bausteine in ihrer auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung ausgerichteten Unternehmensstrategie. „Wir engagieren uns dabei u. a. in den Technologiefeldern Sonnenenergie, Wasserstoffnutzung und Energiespeicherung. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir innovative Entwicklungen zur industriellen Reife führen“, kündigt Geschäftsführer Dr. Schneider an.


Armand Paradis (Michelin), Dr. Holger Dziallas (SolviCore) und Dr. Frank Schneider (Solvay)
beim Blick unter die Haube des Michelin-Testfahrzeugs „Hy-Light“.
Einen Auspuff sucht man beim Hy-Light vergeblich.
Statt Abgase produzieren Brennstoffzellen lediglich hochreines Wasser.

(Bild-Download in Druckauflösung / weitere Motive auf Anfrage)

Investoren auf der Präsenzbörse - Kapital vorhanden
Dass großes Interesse an Investitionen in die Branche vorhanden ist, verdeutlicht die Präsenz zahlreicher privater und institutioneller Investoren und Kapitalgeber. Unternehmen wie die Beteiligungsgesellschaft Hannover Finanz, die NBank oder Capricorn werden den Unternehmen Möglichkeiten der Förderung und Beteiligung aufzeigen. „Der Markt für erneuerbare Energien ist auch unter ökonomischen Kriterien ein viel versprechender Zukunftsmarkt, in den es sich zu investieren lohnt“, bekräftigt Jörg Friedrich Bätjer von der Hannover Finanz Gruppe. „Der Markt für erneuerbare Energien ist inzwischen den Kinderschuhen entwachsen. Als Mittelstandsfinanzier haben wir bereits in das etablierte Solarenergie-Unternehmen Aleo Solar investiert.“ Auch das Land Niedersachsen hat sich mit der Landesinitiative frühzeitig im Bereich Brennstoffzellentechnologie positioniert und bisher über 10 Mio. Euro für Kooperationsprojekte zur Verfügung gestellt, betont Dr. Guido Weißmann von der Landesinitiative Brennstoffzelle Niedersachsen. Um die hohen Erwartungen von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft an die Entwicklung alternativer Energien zu erfüllen, gelte es jetzt, innovativen Geschäftsmodellen schnell und unkompliziert den Zugang zu privaten und institutionellen Investoren zu ebnen“, betont Dr. Schneider. Diesem Ziel wolle man mit der Präsenzbörse einen Schritt näher kommen.

 

 

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