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Industriepark Solvay Bernburg: Eröffnung des östlichen Teils

Ehemalige Brachflächen bereit für Ansiedlung neuer Unternehmen

Bernburg, 15. Dezember 2009 – Heute eröffneten Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze, stellvertretender Landrat und Dezernent für Bau und Wirtschaftsförderung Ulrich Reder, Martin Keil, Geschäftsführer der Landesanstalt für Altlastenfreistellung in Sachsen-Anhalt, und Dr. Thomas Müller, Werkleiter des Bernburger Solvay-Werks den östlichen Teil des Industrieparks Solvay Bernburg. Mit dem Durchschneiden eines Bandes wurde die neue Straße, die den Industriepark mit der Köthenschen Straße verbindet, offiziell an die Stadt Bernburg übergeben. „In einem Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Bernburg haben wir in kurzer Zeit auf ehemaligen Brachflächen ein modernes Industriegebiet geschaffen. Die guten Verkehrsanbindungen, die zentrale Lage und die Nähe zu Solvay, als Unternehmen der Chemieindustrie, bieten gute Voraussetzungen für die Ansiedlung weiterer Unternehmen“, so Werkleiter Dr. Müller.

Neuerschließung belebt Bernburger Wirtschaft
Solvay hat im Rahmen eines Erschließungsvertrags mit der Stadt Bernburg seit September 2008 zusätzliche vier der insgesamt acht Hektar großen Industrieparkfläche mit Straßen, Ver- und Entsorgungsleitungen, Schallschutz und Begrünung ausgestattet. Die Gesamtinvestitionssumme von rund drei Millionen Euro beinhaltet zu zwei Dritteln Fördermittel des Landes Sachsen-Anhalt. Der Stadt Bernburg entstanden keine finanziellen Belastungen durch die Erschließung. Oberbürgermeister Schütze unterstreicht: „Die Revitalisierung des alten Industriegebietes hat für Bernburg einen besonderen Stellenwert. Bereits ansässige und zukünftig ansiedlungswillige Unternehmen schaffen neue Arbeitsplätze und beleben die einheimische Wirtschaft.“ Einige der bereits angesiedelten Unternehmen werden ihr Engagement erweitern. Dazu gehören die Firmen Knaack & Jahn (Apparate- und Rohrleitungsbau) mit aktuell rund 25 Mitarbeitern und Kuhlmann (Leitungsbau) mit rund 30 Mitarbeitern, die ihre Nutzfläche insgesamt um rund 3.000 Quadratmeter vergrößern.

Das größte bereits im Industriepark aktive Unternehmen ist das Entsorgungsunternehmen Tönsmeier. Als Mehrheitseigner der Energie-Anlage Bernburg GmbH (EAB) betreibt es dort das Ersatzbrennstoff(EBS)-Heizkraftwerk. In das Heizkraftwerk wurden 150 Millionen Euro investiert und rund 40 direkte Arbeitsplätze neu geschaffen. Es sichert die Zukunft des Solvay-Standorts und weitere Arbeitsplätze in der Region. „Die Inbetriebnahme des Heizkraftwerks liegt voll im Zeitplan“, so EAB-Geschäftsführer Hubert Bartylla. „Nachdem wir mit Heizöl die Regelkreise und Abluftreinigung eingestellt haben, läuft momentan die Testphase mit EBS-Feuer.“ Dazu wurde in den vergangenen Wochen bereits Ersatzbrennstoff angeliefert und einer intensiven Qualitätskontrolle unterzogen. Der Start des regulären Probebetriebs der gesamten Anlage ist ab April 2010 vorgesehen, der Regelbetrieb soll dann ab Sommer 2010 starten.

Bereits 2007 begann Solvay mit vorbereitenden Bauarbeiten für die Erschließung des Industrieparks Solvay Bernburg. Zunächst wurden Altlasten und Fundamente alter Gebäude entfernt. Die Altlastensanierung wurde von der Landesanstalt für Altlastenfreistellung des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Ab September 2008 folgten weitere Erdarbeiten sowie der Leitungs- und Straßenbau.

Weitere Informationen zum Industriepark Solvay Bernburg unter:
www.solvay.de/bernburg

 

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