Wissenswertes über Solvay in Östringen

Verbundwerkstoffe für Luft- und Raumfahrt, Boots- und Automobilbau

  Business-compositematerials

Das Werk im badischen Östringen, rund 30 Kilometer südlich von Heidelberg, ist der zehnte und jüngste Solvay-Standort in Deutschland. Durch die Übernahme des US-Chemieunternehmens Cytec Industries gehört das 1989 gegründete Werk seit Anfang 2016 zur Solvay-Geschäftseinheit Composite Materials. 

Mit rund 160 Mitarbeitern produziert Solvay leistungsfähige Verbundwerkstoffe für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Flugzeugbauteile wie Landeklappen, Spoiler oder Tragflächen werden durch die speziellen Kohlefaserprodukte dünner und leichter – bei gleichbleibender Leistung. 

Dünnflüssige Kunstharze bilden eine weitere Säule des Werks. Sie werden mit einem speziellen Verfahren in vorgefertigte Kohlefasergewebe eingespritzt. Vorteile: Hohe Festigkeit und Formstabilität bei geringem Gewicht. Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing oder Bombardier können mit den extrem leichten und leistungsfähigen Werkstoffen den Treibstoffverbrauch ihrer Maschinen reduzieren. Darüber hinaus sind die innovativen Materialien auch für die Herstellung von Schaufelblättern von Düsentriebwerken geeignet. 

Die anhaltend hohe Nachfrage durch Hersteller von Verkehrs- und Militärflugzeugen – im zivilen Bereich zunehmend auch aus Russland und China – ermöglichten es, die Kapazitäten in Östringen stetig zu erweitern. So entstanden zuletzt im Jahr 2015 zusätzliche Produktions-, Lager-, Labor- und Büroflächen. 

Oestringen-Wissenswertes-Kennzahlen

Solvay-Werk in Östringen

Plant Oestringen, Germany
  • Hochleistungs-Verbundkunststoffe für die Luft- und Raumfahrt
  • 160 Mitarbeiter
  • Technischer Kundendienst
  • Labor für Qualitätskontrolle, Produkt- und Prozessentwicklung