UN-Klimakonferenz in Paris (COP21)

Solvay engagiert sich im Kampf gegen den Klimawandel

  cop21 Click to enlarge

Menschliches Wirken führt zur Emission von Treibhausgasen und beeinflusst das Klima. Die Probleme, die damit einhergehen, nehmen mit der wachsenden Weltbevölkerung weiter zu.

Solvay vertritt die Ansicht, dass ein weltweit festgelegter einheitlicher Preis für CO2*, der für alle Wirtschaftssektoren gilt, ein wirksamer und fairer Schritt ist, um dem Klimawandel entgegenzutreten und die globale Erderwärmung auf maximal 2°C zu begrenzen. Um den globalen Wandel hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft federführend mitzugestalten, müssen Industrieunternehmen geschlossen handeln. 



Regierungen und Unternehmen müssen bei der Bekämpfung des Klimawandels an einem Strang ziehen. 
Jean-Pierre Clamadieu, Vorsitzender des Exekutivkomitees und CEO

Der Kampf gegen den Klimawandel ist für Solvay ein zentrales Anliegen. Die Gruppe ist u. a. in folgenden Gruppen und Verbänden vertreten:

  • Weltwirtschaftsrat für Nachhaltige Entwicklung – WBCSD (Jean-Pierre Clamadieu ist Mitglied des Exekutivkomitees)
  • Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum)
  • Klimaschutzinitiative der UN (Caring for Climate)
  • UN Global Compact
  • Weltbank-Koalition für einen globalen CO2-Markt (Carbon Pricing Leadership coalition) 
  • The SHIFT Belgium (Nachhaltigkeitsnetzwerk in Belgien)
  • Initiative des französischen Wirtschaftsverbands AFEP für ein Klimaschutzabkommen (AFEP Business Proposals for COP 21)


*Carbon pricing

Asking more from chemistry

Solvay schlägt mehrere effiziente Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels vor, insbesondere: 

  • Mobilität, die Verkehr und Umwelt miteinander in Einklang bringt; 
  • Gebäude, die energieeffizient und wärmeisolierend sind;
  • eine Industrie, bei der Leistung mit Energieeffizienz und begrenzten CO2-Emissionen einher geht;
  • eine biobasierte Chemie, die die Nutzung fossiler Ressourcen begrenzt (Ocalio™, Augeo™)

Solvay verpflichtet sich darüber hinaus, den Fußabdruck seiner Aktivitäten zu verringern, und hat sich bis 2025 folgende vorrangige Ziele gesetzt. Das Unternehmen will:

  • die CO2-Intensität seiner Betriebe um 40 Prozent senken, d. h. die Treibhausgasemissionen pro Euro Wertschöpfung. Darüber hinaus wird Solvay ab dem 1. Januar 2016 für CO2 einen internen Preis von 25 Euro je Tonne festlegen, um bei Investitionsentscheidungen Klimaschutzziele einzubeziehen;
  • 40 Prozent seines Umsatzes mit Lösungen erzielen, die Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllen. Solvay nutzt sein “Sustainable Portfolio Management”-Analyse-Tool, um in diesem Bereich Möglichkeiten zu ermitteln. So werden sich Innovationsprojekte beispielsweise auf neue Technologien fokussieren, die Flugzeuge und Autos leichter machen und somit CO2-Emissionen senken oder auf umweltgerechte Wirkstoffformulierungen für die Landwirtschaft. 


Um den Wandel zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu fördern, wird Solvay bei Neuinvestitionsentscheidungen einen internen Kohlenstoffpreis zugrunde legen. Treibhausgasemissionen werden mit einem Preis belegt (der höher ist als der aktuelle Marktpreis für CO2-Emissionen) und der Wert der eingesparten Emissionen beziffert. Dadurch kann die Gruppe gezielt kohlenstoffarm investieren.

Solvay verfolgt innovative Ideen, die die heutige Welt verändern und die Zukunft sichern werden. Dazu gehören die Abscheidung von Kohlendioxid zur Grundstoffherstellung, die Kreislaufwirtschaft und die stärkere Nutzung der Sonnenenergie.


Die Partnerschaft mit Solar Impulse ist ein symbolischer Meilenstein auf einem Weg, der seit der Unternehmensgründung vor über 150 Jahren durch Ernest Solvay von Wagemut und Pioniergeist geprägt ist. Dank wegweisender Chemie ist der Traum von Solar Impulse Wirklichkeit geworden – in Gestalt eines solargetriebenen, extrem leichten Flugzeugs, dessen leistungsstarke Solarzellen und Batterien emissionsfreie Flüge bei Tag und bei Nacht ermöglichen.


logosCOP21-2