Solvay Cares: sozialer Mindestschutz für alle Solvay-Mitarbeiter

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Bei Solvay wird sozialer Schutz traditionell groß geschrieben. Künftig aber werden dank einer richtungsweisenden Initiative alle Solvay-Mitarbeiter weltweit von sozialen Mindestleistungen profitieren.  

Schon seit jeher hat sich Solvay auf die Fahnen geschrieben, für seine Mitarbeiter mehr als nur einen Arbeitsplatz anzubieten. So führte Solvay bereits in den 1880er-Jahren  ein eigenes Programm zur sozialen Absicherung der Mitarbeiter ein.

2017 geht Solvay noch einen Schritt weiter. Solvay Cares gewährt künftig allen 30.000 Mitarbeitern der Gruppe ein Paket an Mindestleistungen. „Als weltweit präsenter Unternehmensbürger geht Solvay über die Standards in den einzelnen Märkten hinaus und sorgt so für das Wohl  aller Mitarbeiter überall auf der Welt“, verdeutlichte Solvay-CEO Jean-Pierre Clamadieu.


Ausbau der Sozialleistungen

Solvay Cares deckt konkret vier Bereiche ab: Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaub/Adoptionsurlaub, medizinische Versorgung, Invaliditäts- und Lebensversicherung. Für jeden Bereich werden folgende Mindestleistungen gewährt:

  • Volle Gehaltsfortzahlung während der Elternzeit: 14 Wochen für die Mutter (entsprechend den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation) und eine Woche für den Vater sowie bei Adoptionen. 
  • Übernahme von mindestens 75 Prozent der Arztkosten bei Krankenhausaufenthalt oder schwerer Erkrankung, als Aufstockung der Leistungen staatlicher sozialer Sicherungssysteme. 
  • Invaliditätsversicherung in Höhe von zwei Jahresgehältern bei andauernder Arbeitsunfähigkeit.
  • Lebensversicherung  in Höhe von bis zu zwei Jahresgehältern zugunsten der Familie oder des Partners.


Das verbessert den sozialen Schutz der Mitarbeiter in einer Reihe von Ländern erheblich. In den USA zum Beispiel verlängert sich mit Solvay Cares die Dauer des Mutterschaftsurlaubs. In China und Polen wird eine Invaliditätsversicherung, in Indien und Russland eine Lebensversicherung eingeführt. Ein Novum für einen großen Teil der Solvay-Mitarbeiter ist die Einführung des Vaterschaftsurlaubes.

Bis das Programm überall umgesetzt ist, werden ca. zwei Jahre vergehen. Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaub sowie Adoptionsurlaub werden allerdings schon ab dem 1. April 2017 angeboten.



Zeitlose Ideale

Solvay ist mit dieser Initiative eines von weniger als einem Dutzend multinationaler Unternehmen, die weltweit ein Programm zum sozialen Mindestschutz eingeführt haben. Solvay Cares steht in engem Zusammenhang mit der im Februar 2017 mit IndustriALL Global Union unterzeichneten Vereinbarung. Mit dieser bekräftigt die Gruppe ihre Verpflichtung, für alle Mitarbeiter die Einhaltung sozialer Grundrechte und Arbeitsrechte sicherzustellen.

Beide Initiativen sind Ausdruck der sozialen Verantwortung der Gruppe. Sie ist im Bewusstsein des Unternehmens verankert, von den humanistischen Idealen des Unternehmensgründers geprägt und Teil von Solvays Identität. Damals sprach man von „sozialem Kapitalismus“, heute spricht man von der „gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen“. Der Gedanke dahinter ist jedoch derselbe: die Überzeugung, dass der Mensch an erster Stelle steht.

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