Allianz für effiziente Lösungen: Solvays nächster Meilenstein auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität

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Wir müssen auf saubere Technologien setzen – nicht weil sie „öko-logisch“, sondern „logisch“ sind – so das Leitbild der von der Solar Impulse-Stiftung ins Leben gerufenen World Alliance for Efficient Solutions. Das Leitbild beruht auf der Überzeugung des Allianz- Gründers Bertrand Piccard, dass auch undenkbar scheinende Ziele mit sauberen Technologien erreichbar sind. Da Solvays eigene Vision mit dem kühnen Leitbild der Allianz in perfektem Einklang steht, wird Solvay unter den ersten Mitgliedern sein.

Solvays Mitgliedschaft in der Allianz hat sich ganz natürlich aus unserer 13-jährigen Partnerschaft mit Solar Impulse ergeben, weil wir mit mehreren modernen Werkstoffen und effizienten Technologien zum Erfolg des Solarflugzeugs und seinem Streckenrekord beigesteuert habenerläuterte Solvay-CEO Jean-Pierre Clamadieu. Auch die Allianz von Start-ups, Unternehmen und Organisationen wird zeigen, wie über Zusammenarbeit, offene Innovation und basierend auf gemeinsamen Überzeugungen aus Visionen Alltagsanwendungen entstehen, die die Welt und das Wachstum nachhaltiger machen.“

Energie und Mobilität: entscheidende Ziele für Solvay

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Spannend ist die Tatsache, dass wir als  Allianz-Mitglied Teil eines Ökosystems von Start-ups und Erfindern sein werden. Denn unsere Gruppe hat die Möglichkeit, deren Ideen und Projekte zu verwirklichen - aufgrund unserer Erfahrung, Kapazitäten und erfolgreicher industrieller Umsetzungen. Wir haben bei Energie, Nachhaltigkeit und Mobilität Zugang zum Markt und kennen die Kunden,“ ergänzte Nicolas Cudré Mauroux, Leiter Corporate Research & Innovation.  

Die Allianz wird die Kräfte von Regierungen, Unternehmen und internationalen Institutionen bündeln und so den Erfahrungsaustausch vereinfachen und Synergien erzeugen. Somit können konkrete Lösungen entwickelt und umgesetzt werden, die Umwelt- und Gesundheitsziele erfüllen. 

Als Bertrand Piccard unserer Gruppe 2003 vorschlug, beim Solar Impulse-Abenteuer dabei zu sein, war uns klar, dass das für unsere Forschung eine echte Herausforderung sein würde. Gleichzeitig sahen wir darin aber auch eine große Chance für Innovationen, indem wir Solar Impulse als fliegendes Labor nutzen. Mitglied dieser Allianz zu sein, ist eine logische Fortsetzung unserer Zusammenarbeit. Wir können so  all unsere schon vorhandenen Lösungen für saubere Technologien einbringen. Ziel ist, sie auch in anderen Anwendungen einzusetzen und gleichzeitig neue  vielversprechende Innovationen, die noch in der Entwicklung sind, vorzuschlagen und zu erproben“, sagte Jean-Pierre Clamadieu. 
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Am Dienstag, den 5 September 2017 feierten Solar Impulse und Solvay in Brüssel Solvays  Mitgliedschaft in der Allianz. Sie zeigten einen Dokumentarfilm über die Weltumrundung mit dem Solarflugzeug und moderierten eine Diskussion zwischen Bertrand Piccard, Jean-Pierre Clamadieu und Carlos Moedas, EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation.

Zu Zeiten von Ernest Solvay war die Wissenschaft von Einzelkämpfern geprägt. Einstein schrieb beispielsweise zwischen 1911 und 1915 zahlreiche Abhandlungen“, so EU-Kommissar Moedas. „Die Veränderung kam, als Ernest Solvay auf der Solvay-Konferenz alle zusammenbrachte und den Austausch förderte. Ab da standen Zusammenarbeit und Austausch im Vordergrund.“

Als ich über den Atlantik flog“, ergänzte Bertrand Piccard, „hatte ich das Gefühl, dass alles unwirklich ist, wie in einem Science Fiction-Film und dachte, dass ich in der Zukunft angekommen bin. Aber mein nächster Gedanke war, dass ich ja in der Gegenwart bin, dass Technologien von heute das möglich gemacht haben und die übrige Welt noch in der Vergangenheit lebt. Das müssen wir ändern. Wir müssen die restliche Welt in die Gegenwart versetzen.“