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Wissenswertes über das Werk Wimpfen 


Werksansicht

Solvay in Bad Wimpfen

Produkte der Chemischen Industrie machen den Alltag angenehm, z. B. Wasser abweisende Kleidung, Computer, Fernseher, Mobil-Telefone, oder auch Autobauteile. Als Medikamente sind sie mitunter überlebenswichtig. Für alle diese Einsatzfelder produziert Solvay in Bad Wimpfen.

NOCOLOK®: Weltweit führendes Lötflussmittel

Mit NOCOLOK® ist Solvay Weltmarktführer bei Flussmitteln für das Aluminiumlöten, z.B. bei der Herstellung von Auto-Kühlern und -Klimaanlagen. Das weiße Pulver ermöglicht es, vielteilige Aluminiumbauteile schnell und effektiv miteinander zu verbinden.

In Bad Wimpfen und der zentralen Fluorforschung in Hannover wird die NOCOLOK®-Produktgruppe kontinuierlich weiterentwickelt. So wurde 2010 das neu entwickelte NOCOLOK® Li Flux eingeführt. Es ermöglicht die Herstellung verbrauchsärmerer, stationärer Klimaanlagen aus Aluminium und eröffnet so einen neuen Markt. 
 
 

Fluorspezialitäten für Feuerlöschanlagen, Arzneimittel-Sprays und verschiedene Anwendungen

Das Löschmittel Solkaflam® punktet bei der Brandbekämpfung durch Schnelligkeit und Rückstandsfreiheit, z.B. in Flugzeugtriebwerken oder in der Erdölindustrie sowie in Rechenzentren. 

Aus Bad Wimpfen stammt ein Ausgangsstoff für das Treibmittel Solkane® 227 pharma, das in Frankfurt hergestellt wird. Es ist beim Inhalieren gesundheitsverträglich, transportiert den pharmazeutischen Wirkstoff optimal und zerstört ihn nicht. Z.B. Asthma-Sprays werden daher bevorzugt mit Solkane® 227 pharma erzeugt, ebenso bestimmte Nasen- und Mund-Sprays.

Zu den Spezialitäten des Bad Wimpfener Werks gehören auch elementares Fluor für Kunststoff-Autotanks sowie zahlreiche, hochreine Fluor-Verbindungen für die Halbleiterindustrie. Fluorhaltige Synthesebausteine erhöhen zudem die Wirksamkeit von Pflanzenschutzund Arzneimitteln. In den werkeigenen Technikums-Anlagen werden Verfahren zur Herstellung neuer Fluorspezialitäten ständig weiter entwickelt.  

Die Geschichte des Werks

Die Ursprünge des Werks gehen auf das 19. Jahrhundert zurück. Hier wurde die Saline Ludwigshalle gegründet, die ein Jahrhundert lang Salz produzierte. Ab 1921 wurden aus der Salzsole auch chemische Produkte hergestellt. Das erste dieser Produkte – noch heute im Programm – war Kryolith, ein Schmelzflussmittel für die aufstrebende Aluminiumindustrie. 1982 wurde das Werk in die zur Solvay-Gruppe gehörende Kali-Chemie AG eingegliedert und stark erweitert. Neben Fluorwasserstoff, Flusssäure und Kryolith kam eine Reihe organischer Fluoride hinzu. Heute gehört das Werk zur „Strategic Business Unit Fluor Chemicals“ der internationalen Solvay-Gruppe, die die Produkte weltweit vermarktet.   



   

 





 





 




 
 
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Last update 12/3/2012