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Der Film im Überblick
| Helikopter-Flug zur Kontrolle der Pipeline |
| Das in Gronau-Epe geförderte Kochsalz wird in Wasser gelöst (als so genannte Sole) per Rohrleitung nach Marl, Wesel und ins belgische Jemeppe befördert. Dort werden etwa Kunststoffe, Reinigungsmittel und Soda (u. a. zur Glasherstellung) daraus hergestellt. Einmal wöchentlich wird die Rohrleitung vom Hubschrauber aus kontrolliert. |
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| Entstehung der niederrheinischen Salzpfanne |
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Vor über 250 Millionen Jahren verdunsteten Urmeere zwischen Ruhrgebiet und Nordsee. Dabei bildete sich eine bis zu 400 Meter dicke Salz-Schicht. Im Laufe der Jahrmillionen wurde das Salz mit Gestein und Erde bedeckt. Es lagert heute in bis zu 1000 Metern Tiefe. |
| Kontrollierte Bohrlochsolung |
| Um das Salz zu fördern, werden Bohrungen in den Salzstock niedergebracht. Mit Wasser wird das Salz dann aufgelöst und als Sole zu Tage gepumpt. Zwischen den beim Solen entstehenden Kavernen bleibt sehr viel Salz stehen. Insgesamt werden nur vier Prozent der Lagerstätte gefördert. Mit Ultraschall-Sonden wird der Verlauf der Aussolung regelmäßig kontrolliert. |
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| Kleine Bohrplätze sparen Fläche |
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Salzförderung durch Solung ist sehr Flächen sparend. Man benötigt dabei keine aufwändigen Bergwerke oder Straßen- und Schienenwege. Nach der Bohrung ist nur ein kleiner Kavernenkopf sichtbar, der die Rohrleitungen in die Tiefe führt. Durch horizontale Ablenkung können heute sogar sieben Kavernen von einem Bohrplatz aus erschlossen werden. Das geförderte Salz wird unterirdisch leise und unsichtbar per Rohrleitung abtransportiert. |
| Soleförderung und Naturschutz |
| Für jeden Bohrplatz schafft die Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen in Absprache mit den Behörden die vorgesehenen Ausgleichsflächen. So werden etwa Feuchtgebiete angelegt oder extensiv genutzte Flächen vergrößert. Im Laufe der Jahre ist daher die wertvolle Naturfläche bei Gronau-Epe deutlich gewachsen. |
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